00:00:08: Die Geschichte Berlins ist untrennbar mit der Dynastie der Hohenzollern verbunden.
00:00:29: Sie trugen als Markrafen von Brandenburg, rössische Könige und deutsche Kaiser maßgeblich zum Aufstieg der heutigen Metropole an der Spree bei und prägt mit zahlreichen Bauten das Stadtbild.
00:00:40: Und die meisten von ihnen sind immer noch in Berlin!
00:00:43: Unter dem Berliner Dom befindet sich die Hohenzollangruft, denn da viele Mitglieder der Familie ihre letzte Ruhe fanden.
00:00:49: Sechs Jahre war sie wegen Umbau geschlossen – jetzt ist sie frisch saniert und wieder für Besucher zugänglich.
00:00:55: Warum diese Sanierung nötig war?
00:00:57: Die Geschichte der Gruft und ihre kunsthistorische Bedeutung.
00:01:00: darum soll es in der heutige Folge
00:01:02: gehen.".
00:01:02: Und wer könnte besser dazu Auskunft geben, als die Dombaumeisterin des Berliner Domes höfstpersönlich Sonja Tobbesing.
00:01:09: Sie hat Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin – der heutigen Berliner Hochschule für Technik studiert und führte anschließend ein eigenes Architektorbüro mit dem Schwerpunkt Denkmalflege.
00:01:20: In den letzten Jahren übernahm sie dann schon als Freiearchitektin das Dombau-Büro und wurde im Jahr ist es bis zum Ende des Jahres in Ernehmensjahrs.
00:01:28: In dieser Funktion übernahmen sich auch die Projektleitung für diese Nährung der hohen Zollangruft.
00:01:32: Herzlich willkommen Frau Tobesing.
00:01:34: Ja, hallo
00:01:34: Herr Bergmann!
00:01:35: Dombaumeisterin das ist ja auch wahrlich kein alltäglicher Jobtitel.
00:01:39: was macht eigentlich eine Dombaumeister in so den ganzen Tag?
00:01:43: Also der Job als Dombaomeisterin ist eigentlich jeden Tag anders also es gibt eigentlich keinen Regeltag.
00:01:49: ich fange auch nicht zu einer regelmäßigen Zeit an und hört zu einer Regelmäßigenzeit auf.
00:01:53: Es gibt immer was Neues, wenn ich zur Arbeit komme und da steht einer vor mir und sagt hier ist etwas kaputt gegangen.
00:01:57: Kannst du dich mal kümmern?
00:01:58: Da fehlt irgendwas!
00:02:00: Wir haben in den letzten Tagen ausversehen Feueralarme gehabt oder wir ja unsere eben durch die Bauarbeiten was sie angedeutet haben auch unsere Brandmeldeanlage überarbeitet haben.
00:02:09: dann heißt es muss evakuiert werden wir müssen gucken was ist los.
00:02:12: also so fängt ab und zu meinen Tag an aber manchmal gehe ich auch ganz gemütlich in mein schönes Büro und fange erst einmal an meine E-Mails zu beantworten.
00:02:19: Zumindest wird's nicht langweilig auf
00:02:20: gar keinen Fall.
00:02:22: Also wir könnten natürlich jetzt die ganze Folge auch nur mit dem Dom und seiner Geschichte füllen, da könnten sie wahrscheinlich Unmengen zu erzählen.
00:02:29: Aber wir sollen uns ja heute ein bisschen auf die Gruft konzentrieren.
00:02:32: Trotzdem hängt natürlich ihre Geschichte auch untrennbar mit der des Doms zusammen.
00:02:36: also vielleicht könnten Sie am Anfang einmal ganz kurz einen Überblick geben über die Entstehung der Gruft- und über Ihre Baugeschichte.
00:02:44: Der Dom so wie wir ihn heute kennen ist noch nicht besonders alt.
00:02:47: er ist erst nineteen fünf fertig geworden und damit natürlich auch die aktuelle Grablege.
00:02:51: Ich fange jetzt mal von ganz vorn an und zwar gab es am damaligen Schloss, die Dominikaner Klosterkirche.
00:02:59: Und unter dieser Kirche gab es eine ganz kleine Gruft und der Kurfürst Joachim II hat im Jahre fifteen, sechsunddreißig das ist auch okundlich belegt angefangen dort die Familiengrablege zu gründen und hat fünfzehn, zweieinvierzig dann die Gebeine von seinem Vater und seinem Großvater sind die Kurfürsten Joachem Cicero und Joachm I von Lenin nach Berlin gebracht.
00:03:21: Die waren im Kloster Lenin beigesetzt oder bestattet und hat damit in Prinzip die Familien-Dynastie in Berlin gegründet, um zu sagen, die Residenzstadt Berlin ist befestigt und wir haben hier unseren Sitz.
00:03:34: Diese Klusterkirche ist dann in den siebzehnvierziger Jahren baufällig geworden.
00:03:41: Also man hat natürlich schon angefangen da immer wieder noch zu restaurieren und umzubauen, es wurden immer weitere Särge auch bestattet.
00:03:47: die Gruft wurde erweitert also man hatte immer wieder neue Teile dort ausgehöhlt aber das war dann irgendwann kein Zustand mehr.
00:03:54: und siebzehntundhundertfünfzig wurde ein neuer Dom im heutigen Platz des jetzigen Domes gebaut von Johann Baumann dem älteren.
00:04:00: Und dieser etwas kleine und barocke Dom hatte auch eine Gruft.
00:04:04: also sind dann sozusagen alle dort damals einundfünftig Särgen der Dominikaner Klusterkirche in den neuen Dom transformiert worden.
00:04:13: Und diese Gruft war aber nicht besonders repräsentativ, das waren ganz einfacher gemauerte Raum unterhalb des Kirchenschiffes, denn die Gruft lag damals auch tiefer als heute.
00:04:24: Das heißt es gab immer mal wieder Probleme mit Hochwasser.
00:04:27: wenn die Spree zu viel Wasser führte ist da Wasser reingelaufen und die Särge haben darunter gelitten.
00:04:31: Die standen dann auch regelmäßig im Wasser Und die Hohenzollern haben anscheinend keinen großen Wert darauf gelegt, dort eine repräsentative Grablege zu bauen.
00:04:41: Als Deutschland dann sozusagen mit der Reichsgründung arzt in einen Siebzig Kaiserreich wurde hat der Kaiser entschieden einen größeren Dom zu bauen eben den heutigen.
00:04:49: da gab es das auch schon eigentlich ein Podcast wert.
00:04:52: wie hat er Dom sich eigentlich entwickelt?
00:04:54: und eben mit dem Neubau dieses Domes wurde auch diese Gruft neu gebaut Die sehr geworden alle auch wieder Wurde es umgelagert, man musste ja abreißen.
00:05:04: Es wurde eine Interimskirche im Moomizhu-Park gebaut eben auch mit Gruft.
00:05:07: dort sind die sehr gebärmter Bauzeit untergebracht gewesen und vier dann bis zur Wiederöffnung wieder zurückgebracht worden.
00:05:17: also ganz schön viel unterwegs gewesen.
00:05:19: Ja genau kommen wir mal zu den eigentlich dort bestatteten.
00:05:23: Also wer liegt denn wirklich in dieser Gruft?
00:05:25: Wer war der erste der dort bestartet wurde und wer war der letzte von den Hohenzollern?
00:05:31: Wir haben aktuell insgesamt einundneunzig Serge.
00:05:34: Davon sind dreiunddreißig Kinderserge, können wir vielleicht nachher auch noch mal drüber sprechen also eine sehr, sehr hohe Kindersterblichkeit.
00:05:40: Das finde ich persönlich auch sehr berührend.
00:05:42: diese vielen kleinen Sergen dort auch bestattet zu sehen.
00:05:45: aber wie liegt denn dort?
00:05:46: Also ich hatte ja gerade gesagt die ältesten Bestattungen sind ja eigentlich gar nicht dort bestattelt worden sondern sie sind vor anders bestattt worden.
00:05:53: Die ältesten Bestattungen sind leider auch verloren gegangen, die sind damals von dem Umzug aus der Dominikaner Klosterkirche in den Neubau irgendwie verschollen.
00:06:00: Und als dann das Humboldt Forum gebaut wurde und man diese Schlosskeller gefunden hat, hatten wir noch gehofft dass da irgendwas gefunden wird.
00:06:07: aber...die sind irgendwie weg!
00:06:09: Die älterste Bestattung ist der Kurfürst von Brandenburg, der Johann Georg, der ist fifteenhundertfünfundzwanzig geboren und fünfzehnneunzig gestorben.
00:06:19: Der ist einem ganz einfachen Zink-Sag damals bestattet worden.
00:06:23: Das ist die älteste Bestattung, aber nicht der ältesteste Sarg.
00:06:26: Dieser Zink-Sarg ist damals anscheinend eben auch in dieser doch etwas schlecht ausgestatteten Gruft kaputt gegangen und man hat ihn dann im neunzehnten Jahrhundert ersetzt.
00:06:36: Der ältesten Sarg ist vom Kurfürstchen Elisabeth Magdalena von Brandenburg.
00:06:41: Der Sarg is'n von sechzehnhundertsieben angeblich und das i'se eine einfache Kastenform auch aus Zinn.
00:06:49: Und das Charakteristische daran ist aber, dass oben auf dem Deckel die gekreuzigte Jesusfigur abgebildet ist.
00:06:55: Das sieht sehr schön aus!
00:06:56: Also es ist alles in Metall gearbeitet und sehr fein zisaliert gearbeitet.
00:07:01: Dann ist auf dem Deckl des Sagees gibt es Inschriften.
00:07:04: Das haben wir noch nicht entschlüsselt.
00:07:06: Wir hatten ja wie gesagt diese große Bauarbeiten in den letzten Jahren, aber wirklich was Sargforschung anbelangt also auch ich werde immer gefragt Was ist denn in den Sergen?
00:07:14: Habt ihr die Särge aufgemacht?
00:07:16: Muss ich immer mit Nein beantworten, weil das wäre ein eigenes Projekt gewesen.
00:07:19: Also die ganze Heraldik sind ja auch Wappen abgebildet.
00:07:21: Das ist eine Farbfassung an den Särgen.
00:07:23: Es ist sehr spannend und für mich geht jetzt eigentlich die Sarg-Forschung los.
00:07:28: also wir haben gesagt Die älteste Bestattung ist nicht der Älteste Sarg.
00:07:31: Wir hatten den ältesten Sarg.
00:07:32: Und die jüngste Bestattungen?
00:07:34: Das ist die Marina Victoria, dass es eine Enkelin von Willem
00:07:38: II.,
00:07:39: die ist geboren und gestorben am gleichen Tag im September.
00:07:45: Die ist in einem wunderschönen Marmorsagofark, also bestattet.
00:07:50: Der ganz auch ganz fein gearbeitet ist mit Rosenranken.
00:07:53: Es gibt Initialen von ihr auf dem Deckel obendrauf und dieser Sack ist aber auch erst nineteenhundertzechundzwanzig in den Dom gekommen Und das ist wirklich die einzige aktive Bestattung im Dom gewesen.
00:08:04: alle anderen Serge sind wie wir gerade gesprochen haben schon mehrfach umgezogen und eben auch in diesen Dom eingezogen.
00:08:10: Aber es gibt keine aktive bestattung dort außer dieser letzten Enkelin vom Kaiser.
00:08:15: Also wirklich auch ein Drittel Kinder sehr gefasst.
00:08:18: Das ist ja wirklich bemerkenswert!
00:08:20: Dann würde ich noch was ein bisschen erzählen, ich werde auch immer gefragt... also das sind jetzt Leute.
00:08:23: die kennt ja eigentlich niemand mehr von dem wir gerade gesprochen haben und es gibt natürlich auch so Richtige.. Was kann man sagen?
00:08:28: Kassenschlafen!
00:08:29: Genau wer sind die
00:08:30: Stars?!
00:08:30: Wer sind die stars in der Grabliga?
00:08:33: Also da haben wir natürlich eine sehr wichtige Persönlichkeit den großen Kurfürsten und seine erste Frau, die herrschaften wir ja teilweise auch leider öfter verheiratet.
00:08:41: Ein zwei drei Mal sogar.
00:08:43: Seine Frau ist auch bei uns bestattet, Luisa Henriette von Nasser Oranien.
00:08:47: Und alle ihre Kinder sind relativ früh verstorben.
00:08:50: diese Kinder und die zweite Frau vom großen Kurfürsten Dorothea ist auch im Dom bestattete.
00:08:58: Das Interessante an diesen beiden sind quasi umgebettet worden.
00:09:04: Die waren vorher in zwei wunderschönen Sackofagen geschaffen worden Und diese schönen Sarkophage standen damals in dem Vorgängerbau im Kirchenschiff.
00:09:15: Das ist aber bei den Protestanten nicht gewünscht, dass sozusagen menschlich Überreste oder Reliquien auf der Ebene der Kirche der Predigt stehen.
00:09:23: und mit dem jetzigen Neubau des Domes so wie wir heute kennen sind eben die beiden Personen umgebetet worden.
00:09:29: In zwei sehr große monumentale ganz schlichte Marmosakophage.
00:09:34: Die Prunkserge – so nennen wir immer diese schöne ausgestaltete Serge von Nering Die standen in der nineteenhundertfünfundsiebzig abgerissenen Denkmalskirche.
00:09:43: Und die großen Mamasarkophage sind dann eben mit allen anderen Sergen in der Grablege bestattet worden.
00:09:48: Gleiches haben wir für König Friedrich Wilhelm II und auch seiner zweiten Frau, die sind auch umgebettet worden, sie sind sehr, sehr schönen Sergen gestaltet von Schlüter bestattete gewesen und eben aus dem gleichen Grunde wie damals mit dem Neubau des neuen Domes auch um gebettet wurden in diese wahnsinnig Großen Ja, wirklich auch eindrucksvollen Mamosakofage.
00:10:09: Die erste Frau von König Friedrich Wilhelm
00:10:12: II.,
00:10:12: die Kündige in Elisabeth-Christine ist vermutlich auch bei uns bestattet?
00:10:18: Wir wissen das aber nicht genau weil durch die Kriegsterstörung auf dem Dom eine Bombe draufgefallen hat, und sie hat angefangen zu brennen bis in die Predigtöche gefallen und ist dann dort durch den Fußboden in die Grab lege Und es sind fünf Särge wirklich unwiderbringlich verloren gegangen dadurch.
00:10:37: Es gab ein großes Durcheinander in der Grablege und wir vermuten, dass Elisabeth Christine bei uns bestattet ist.
00:10:43: Wir haben Ende letzten Jahres das Einzige gesagt, den wir jetzt auch aufgemacht haben, wir haben den Sack geöffnet und einer Gerichtsmedizinerin einen Knochen mitgegeben um eine Genanalyse zu machen.
00:10:54: Jetzt warten wir auf die Ergebnisse und wir müssten dann noch einen zweiten Sack öffnen weil wir wissen definitiv, dass ihre Schwester bei uns gestartet ist Und darüber kann man über die Genanalysen dann die Verwandtschaft herausfinden.
00:11:06: Also einige große Namen des Hauses Hohenzollern sind da, jetzt natürlich dann die spannende Gegenfrage wer liegt denn nicht da und warum?
00:11:14: Genau es gibt einige wirklich sehr bekannte Persönlichkeiten König und Kaiser die nicht dort bestattet sind eventuell eben genau aus dem Grund dass die Gruft nichts besonders repräsentativ war in den Vorgängergebäude.
00:11:27: Meine Vermutung aber ist auch, dass Sie sprachen ja darüber, dass der Kurfürst die Stadt Berlin als Residenzstadt befestigt hat durch die Grablege.
00:11:35: Durch die Familiendynastie und sozusagen das Ausgreifen in das Umland.
00:11:40: Es gibt das Schloss Charlottenburg, Potsdam ist wichtig geworden, dass man eben auch dort mit Mausoleen – da gibt es ja auch bekannte und sehr schöne Mausolenen -, dass man mit den Bestattungen dort eine Befestigung vornehmen konnte.
00:11:52: Das ist so meine Überlegung!
00:11:54: Es gibt verschiedenste Orte, eben Potsdam und Berlin.
00:11:58: Das ist einmal die Friedenskirche in Sans-Soussi.
00:12:00: Da ist König Friedrich Wilhelm IV bestattet und König Elisabeth.
00:12:04: Dann gibt es das Mausoleum in Sans Soussi, da ist Kaiserin Augusta Victoria bestattete und zwei ihrer Kinder.
00:12:12: Dann gab es das Mausoleum bei der Friedenskerche.
00:12:14: Das wurde übrigens auch von Julius Karl Rastoff gebaut worden.
00:12:18: im Prinzip zu sagen ... Der Referenzbau für den Kaiser, man sieht das wenn man dort ist.
00:12:24: Die Materialien, die Formen und die Teilsprache sind relativ ähnlich zu Berlinadum.
00:12:30: Dort ist der König Friedrich Wilhelm I. bestattet, Kaiser Friedrich III.
00:12:34: und Kaiserin Victoria.
00:12:37: Dann kennen wir natürlich alle die Gruft im Park Saint-Sosier mit dem Kartoffel.
00:12:41: Sie waren schon mal da auf der Grabplatte, die Kartoffeln abgelegt sind.
00:12:45: Und dann gibt es ja noch das wunderschöne Mausoleum im Schlosspark von Charlottenburg, wo König Friedrich Wilhelm III.
00:12:50: bestattet ist, Könige und Luise, Kaiser Wilhelm I. und seine Frau-Kaiserin Augusta.
00:12:55: Und dann gibts noch Prinz Albrecht, der is nicht so bekannt aber da liegt er auch unten mit in der Gruft.
00:13:00: Dann Last But Not Least muss ja Wilhelm
00:13:04: II.,
00:13:04: Kaiser Wilhel II.
00:13:05: abdanken, und der ist in seinem Exil in Dorn beigesetzt.
00:13:11: Ja, wir haben gehört also insgesamt sind es einundneunzig Särge.
00:13:15: Wir haben gesagt die Sargforschung geht eigentlich noch richtig los jetzt erst aber man sieht ja jetzt schon ist ganz unterschiedlichen Größe.
00:13:23: Material Dekorationen Zink Sarg haben Sie gerade schon kurz erwähnt?
00:13:27: Also was für verschiedene Arten gibt's denn da und wie haben sie sich auch so über die Zeit hinaus entwickelt?
00:13:33: Das ist sehr spannend zu sehen wie sich über sozusagen wir haben ja Särgen über fünfhundert Jahre in einem Spektrum wie sozusagen die Sepulchralkultur oder auch die Kunst, die Bildhauerei sich entwickelt hat.
00:13:47: Oder wie man den Umgang mit dem Tod oder die Repräsentanz des Menschen, der dort bestattet ist und wie man damit umgeht – das ist eigentlich ganz spannend zu beobachten!
00:13:56: Und da möchte ich mich in nächster Zeit auch ein bisschen weiter mit beschäftigen.
00:13:59: Die ältesten Särge sind ja aus dem sechzehn Jahrhunderten.
00:14:02: Das sind diese einfachen Kastenformen.
00:14:04: Man muss sich das wirklich vorstellen.
00:14:05: Es ist ein konischer Kasten, der unten schmal wird nach oben größer.
00:14:10: Die sind aus Zinn oder Zink.
00:14:11: Die haben keine Füße und kaum Verzierung, eben diese Inschriften vielleicht oben auf dem Deckel und diese liegende Christusfiguren.
00:14:18: Und man muss dazu sagen da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.
00:14:21: es gibt ja diese Außenserge die man sieht wo im Prinzip bei Abbildung drauf sind mehr oder weniger.
00:14:27: und jeder sagt aber nochmal eine Innenbestattung also der verstorbene Leichnamen liegt nicht direkt in dem Sack den wir sehen sondern es gibt immer noch diese Innen Bestattungen.
00:14:35: das ist ganz wichtig weil Ich glaube einfach, dass diese Bestattungsart für die verstorbene Person vielleicht auch noch mal so ein geschützter Ort ist.
00:14:44: Dass man da nochmal so ein eigenes Begräbnis hat in dem Teil was man dann hinterher sieht.
00:14:50: Dann die etwas aufwendigeren Serge sind aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert.
00:14:55: Die sind auch noch Ausziehen und einen Kasten bekommen.
00:14:58: aber Tragegriffe Das sind meistens so mit Löwenköpfen, das ist ja eben auch ein wichtiges Symbol der Löwenkopf.
00:15:04: Dann gibt es ab und zu auch Wappen- und Farbfassungen an den Seiten, also an den Lenksseiten und an den Schmalseiten.
00:15:10: Dann im mittleren siebzehnten Jahrhundert entwickelt sich das weiter, dass dann zum Beispiel Füße mit unter den Sergen sind.
00:15:17: Es gibt einen sehr schönen, das glaube ich auch der erste, der Füßer hat.
00:15:20: Da ruht dieser Kasten wirklich auf so Rücken der Löven – sieht ganz schön aus!
00:15:26: Und das gibt dann auch große Kugeln, wo so ein Greiffuß von einem Adler abgebildet ist.
00:15:31: So in einem späten siebzehnten und beginnenden achtzehnten Jahrhundert werden die sehr stark ausgearbeitete Metallserge, also sehr barock-, sehr figürlich.
00:15:41: es gibt Gesichter drauf Totenköpfe, wo dann zum Beispiel auch so eine Sanduhr drauf steht.
00:15:47: Wo die Zeit durchläuft.
00:15:48: Es gibt Szenen aus dem Leben der verstorbene Person war die kriegerisch unterwegs sind Schlachten gewonnen worden und das ist sehr wichtig in der Zeit.
00:15:57: Und dann beginnt aber im laufenden achtzehnten Jahrhundert Gibt es weniger Metallsäge sondern wird das Holz wichtig?
00:16:05: Das ist natürlich ein ganz anderer Stoff.
00:16:08: Ja, Wärmer hat eine ganz andere Ausstrahlung und diese Holzsäge haben dann oft auch eine Stoffgespannung.
00:16:14: Die sehr wertvoll ist sehr edel dass sind Gold- und Silberfäden drin seitens der Massstoffe wirklich sehr schön.
00:16:20: also da gibt es dann auch so Auch Applikationen, Adler die aus Seide gestickt da drauf sind.
00:16:26: Also auch selbst diese Stoff-Serge kann man ganz toll gestalten.
00:16:29: es gibt natürlich auch so Trotteln die darum hängen.
00:16:32: also wirklich sehr schön.
00:16:32: dann gibt es Kronenkissen die nach oben drauf liegen ja auch aus Samt sind auf diesen Kissen liegen oftmals nach Kronen obendrauf alles sehr güldend und sehr wertvoll.
00:16:42: Dann wird das aber wieder einfacher.
00:16:44: also im späten achtzenden Jahrhundert verschwinden dann oftmals wieder diese Stofe.
00:16:48: dann kommen aber andere.
00:16:50: Na ja, Holzarten.
00:16:51: Es gibt dann zum Beispiel Mahogoni-Serge also da wird sozusagen das Material wieder in den Vordergrund gestellt auch funnierte Sergen.
00:16:59: Da spielt man quasi mit den Oberflächen und die Steinsarkophage kommen eigentlich erst im neunzehnten Jahrhundert.
00:17:05: Also wir haben schon über diese großen Marmor-Serge gesprochen.
00:17:08: Die sind weniger verziert und schlichter bis auf diese wo ich auch schon drüber gesprochen habe letzte Bestattung.
00:17:16: Also wirklich erst eine Steigerung sozusagen, auch ein bisschen Individualisierung durch den äußeren Schmuck natürlich.
00:17:22: Und dann wieder etwas schlichter.
00:17:24: Nun ist ja Holz und gerade Stoff auch sehr viel vergänglicher als Metallsäge.
00:17:28: also es ist ja erstaunlich dass die dann wirklich noch so gut erhalten sind.
00:17:31: aber da kommen wir sicherlich auch nochmal zu.
00:17:34: Sie haben schon gesagt also die Verziehungen sind natürlich bemerkenswert und auch sehr sehr unterschiedlich.
00:17:40: also sicherlich auf viel Material für die kunsthistorische Forschung was man über sepulcare Kultur sagen kann und ähnliches.
00:17:47: Wo liegt da so die Bedeutung in diesen Sergen?
00:17:50: Naja, also dadurch dass es sozusagen eine der größten Grablegen Europas ist.
00:17:54: Da kommen wir ja nachher auch noch dazu.
00:17:56: Also in Deutschland ist das schon einzigartig so ein großer zusammenhängende Grablege zu haben.
00:18:00: Es gibt natürlich viele Grüfte kleinere Familiengrüfte und natürlich auch in Klöstern gibt's auch noch grüfte.
00:18:07: Aber sozusagen diese zusammenhängende Familienruft, das ist schon was Besonderes und ich glaube da kann man viel ablesen.
00:18:13: Also in den letzten Jahren echt nicht mein Thema gewesen.
00:18:16: die Kunsthistorische Forschung an Bestattungskultur finde ich aber insgesamt sehr spannend.
00:18:20: Und die Personen jetzt vielleicht auch Lust kriegen dem Berliner Dom zu besuchen werden sehen dass wir in der Grablege gibt es einen vorgeschalteten Raum den wir nennen immer Vermittlungsraum wo wir Informationen über die Hohenzoller geben ein interaktives Modell der Grablege aufgebaut, wo man sich über unterschiedliche Vertiefungs-Ebenen dann eben auch mit den verstorbenen Personen beschäftigen kann.
00:18:43: Und das hat auch was für mich wenn ich mit Sackforschung oder sozusagen auch Kulturforschungen zu tun.
00:18:47: da gibt es Informationen über die Person.
00:18:49: woran ist sie gestorben?
00:18:51: Was waren ihre letzten Gedanken?
00:18:53: Welche Musik wurde eventuell gespielt auf der Bestattung und wie viele Kinder gab es?
00:18:56: Wie haben die Abschied genommen?
00:18:58: also das sind so die Themen mit der sich meine Kollegin beschäftigt hat und das hat natürlich echt Potenzial nach oben dann auch richtig tief einzusteigen.
00:19:05: Ich glaube, da sind noch einige Lücken die erforscht werden können.
00:19:08: Auf
00:19:08: jeden Fall ja!
00:19:10: Was für ein Verständnis von Tod sieht man denn eigentlich in dieser Familiengruft?
00:19:15: Auch von Herrschaften und Repräsentationen.
00:19:17: also wie zeigt sich das sozusagen auch in dieser Gruft mit den Sergen?
00:19:22: Das ist sehr individuell, sehr unterschiedlich.
00:19:24: Also es gibt Zum Beispiel einen sehr großen Sack, da sind diese Füße von denen ich gesprochen habe.
00:19:29: Da kommen so Feuerblitze raus und gibt es Kanonen an den Seiten rechts und links.
00:19:37: Also wirklich eine Herrscher-Geste, ein kriegerischer Geste.
00:19:40: Dann gibt es einen Sack den ich persönlich wunderschön finde.
00:19:43: Ich werde ja auch gefragt haben Sie einen Lieblingssack?
00:19:45: Das ist mein Lieblinssack!
00:19:46: Der ist ganz filigran gestaltet, schon fast so wie mit geklöppelter Spitze werden da so Ranken ringsherum aufgelegte.
00:19:53: Er hat auch Floralelemente, Monenblumen... Also das ist im Metall.
00:19:56: Mondblumen sind abgebildet, Granatapfel ist ja immer ein so ganz wichtiges Symbol.
00:20:01: aber unter anderem ist da eine Abbildung einer liegenden Frau Das ist dies vielleicht so zwanzig Zentimeter lang und zehn Zentimeter hoch diese kleine Abbildung Auch in Metall zisseliert wo eben die verstorbene Person liegt Und einen Engel über ihr steht und so letzte Worte spricht.
00:20:18: Und also eben, das ist sehr persönlich in einerseits vielleicht diese kriegerische Situation aber andererseits auch ein persönlicher Abschied von einer Person die sehr gläubig ist.
00:20:27: Also ich glaube auch dass sich die Menschen damals wirklich auch bewusst Gott hingegeben haben und gehofft haben, dass sie in den Himmel kommen, dass hier irgendwann einen jüngsten Tage wieder auferstehen werden.
00:20:38: Das spürt man an den Sergen teilweise.
00:20:42: Sie haben es vorhin schon erwähnt, Eine der großen dynastischen Grablingen Europas reiht sich ein mit der Kapuziner-Gruf der Habsburger in Wien, der Eskoreal in Spanien.
00:20:54: Aber gibt es vielleicht bestimmte Eigenheiten also die sie von den anderen Grablingen unterscheidet?
00:21:00: Die vielleicht auch auf bestimmte Charakteristika der Brandenburgischen Präussischen und Deutschen Herrscher schließen lassen.
00:21:07: Also... In Wien bin ich selber schon gewesen, das haben wir uns damals angeschaut bevor wir mit der Baumaßnahme begonnen haben.
00:21:12: Man dritt haben wir leider nicht geschafft.
00:21:13: Das steht auch noch so auf meiner nächsten Reiseziel-Liste.
00:21:17: Der erste große Unterschied in Berliner Dom ist eigentlich die protestantische Grablege.
00:21:24: Also die anderen sind ja katholisch geprägt.
00:21:27: Ich glaube dass zeigt sich eigentlich in der Schlichtheit.
00:21:30: also diese GrableGE ist ja relativ Einfach gehalten, es gibt keine Deckenverzierungen.
00:21:35: Es gibt diese einfachen Sandsteinsäulen.
00:21:37: Es ist sagen dort wo in der Predigkirche oben der Altar steht gibt es unten drunter auch eine etwas erhöhte Raumsituation.
00:21:45: da wird der Raum etwas höher Da gibt es leicht verzierte Kapitelle über den Säulen.
00:21:48: aber sonst gibt es da keinen großen Schmuck.
00:21:51: also ganz anders als ein Wien beispielsweise Wo muss er irgendwo?
00:21:54: Also da knallt das halt richtig.
00:21:56: Das ist wirklich sehr herrschaftlich.
00:21:59: In Wien haben wir ja im Prinzip auch das, was wir in der Dominikaner Klosterkirche damals hatten.
00:22:04: Nämlich diese Gruft ist immer erweitert worden – es gibt da sozusagen eine Ursprungsgruft und die ist immer wieder neu erweitern worden weil das ja auch noch eine aktive Bestattung war.
00:22:15: Und der Berliner Dom ist kein aktiver Bestattungsort mehr.
00:22:18: also werde ich auch aufgefragt nun.
00:22:20: Werden denn die nächste Beisetzung sein wird?
00:22:23: Da muss ich dann mal sagen, dass wird keine Beisetzungen mehr geben bei uns.
00:22:26: Das ist keinen aktiver Friedhof mehr in dem Sinne!
00:22:29: was ich auch noch ganz spannend finde.
00:22:31: Ich hatte mich jetzt mit Madrid nochmal so ein bisschen beschäftigt, das Thema hatten wir in Wien aber auch weil wenn jemand bestattet wird... Wenn jemand jetzt das eklig findet muss er vielleicht einen Moment weg hören.
00:22:41: also wenn ein Mensch stirbt entstehen ja Faulgase oder Leichengase und es entstehen Flüssigkeiten und so dass ist alles nicht so ganz lecker und deswegen müssen Grablegen eigentlich auch gut belüftet sein.
00:22:54: Die Grablege Merlina Dom wäre auch zu belüften gewesen.
00:22:57: Es gibt in der Decke so ein paar bauzeitliche Öffnungen, es gibt nur drei Fenster.
00:23:01: deswegen ist das nicht guten Fenster zu öffnen bekommen.
00:23:03: wir kommen gleich noch zu den Bauarbeiten was wir da gemacht haben.
00:23:06: aber wichtig ist einfach dass man für eine Luftzirkulation sorgt einer Grablegue und in Madrid haben sie das aber so gelöst dass es gibt einen extra Raum die sogenannte Faulkammer.
00:23:16: dort werden die Sarkophage für fünfundzwanzig bis fünfzig Jahre erst mal unter gebracht sodass Naja, aus dem grübsten ist mal raus und dann werden sie in den restlichen Bestattungsraum untergestellt.
00:23:27: Also auch das ist eine Besonderheit.
00:23:28: Das haben wir beispielsweise nicht.
00:23:31: Ja jetzt haben wir viel über die Gruft-und-die-Serge gesprochen.
00:23:34: Kommen wir quasi zu ihrer Hauptarbeit als der Sanierung in den letzten Jahren.
00:23:39: Seit Jahrzehnte wurde die Grufte umgebaut und wurde jetzt kürzlich am ersten März wieder eröffnet für Publikum.
00:23:47: Wie war denn der Zustand vor der Sanierung?
00:23:49: Welche Schäden gab es da?
00:23:51: Wir haben schon ein paar kurz erwähnt.
00:23:54: Und wie war der Zustand der Serge auch?
00:23:56: und also wodurch haben sie am meisten gelitten?
00:23:58: Ja, also da muss ich wieder so ein bisschen in die Geschichte eingreifen.
00:24:02: Die Bestattung oder die Krablege war bauzeitlich eigentlich nicht im öffentlichen Besucherverkehr geöffnet.
00:24:07: Also die Menschen, die sagen trauern wollten oder sich mit dem Tod beschäftigen konnten, konnten in die damalige Denkmalskirche gehen, die natürlich auch einen Repräsentanzort der Hohenzolle anbauen.
00:24:18: Und die Grablege hatte eigentlich dort ihren einzigen Eingang.
00:24:22: Es gab eine Treppe in der Denkmatskirche, von der man sozusagen auf Kirchenniveau in die Nigruft kommen konnte und die Graplege so wie sie jetzt ist auch erst lange langer nach einer Reparatur und Wiederaufbearbeitung des Berliner Domes erst nineteenhundertneunundneunzig öffentlich zugänglich gemacht worden.
00:24:38: Der Dom an sich ist ja neunzeitreihenneunzlich wieder geöffnet worden.
00:24:41: nach den Sanierungs- und Wiederauffahrarbeiten und... ...neunzeintreinneunzi hat er der Dom vielleicht Weiß ich nicht.
00:24:49: Hundertfünfzig, zweihunderttausend Besucher im Jahr und wir hatten jetzt Vorschließung also im Jahre zwei tausend neunzehn, siebenhundfünftig Tausend Menschen.
00:24:57: Also es ist toll.
00:24:59: Wir freuen uns natürlich darüber dass so viele Leute sich für den Berliner Dom interessieren.
00:25:03: das ist aber nicht gut für die Särge und weil Sie ja eigentlich auch nicht öffentlich begehbar war ist sozusagen der Mensch, der da reinkommt mit seiner Wärme und Feuchtigkeit in der Tat ein Problem.
00:25:14: Diese vielen Menschen haben eben zu einem schlechten Raumklima für die Särge gesorgt.
00:25:18: Wir konnten auch nicht lüften, weil wenn ich jetzt diese drei Fenster, die noch zu spree sind, öffne, krieg' ich feuchte Luft und das ist besonders schädlich eben für die Holz- und Stoffsarkophage.
00:25:29: Also erstmal ist die Luft nicht besonders gut oder das Klima nicht gut für die Serge Und die Luft ist auch nicht gut für die Besucher.
00:25:36: Wir haben das gemessen über mehrere Jahre, sozusagen den Zustand der Luft.
00:25:41: Die CO²-Belastung war am Ende des Tages relativ hoch und man hat dann einfach, es war vor meiner Zeit gesagt wir müssen hier was machen.
00:25:47: Das war das eine Problem, das schlechte Klima... Das andere Problem war aber auch, dass die Leute, wenn sie in den Dom kamen erstmal in die Predigkirche kamen sich dort umgeschaut haben.
00:25:55: dann sind sie erst mal weiter nach oben gegangen.
00:25:57: Es gibt ja auch noch ein Dombarmuseum und da kann man ja noch bis auf die Kuppe nach oben und am Ende dieses Gesamtrundgangs ja max so eine Stunde, forty-fünf Minuten bis einer Stunde gedauert hat, sind die dann in die Grabläge gekommen.
00:26:10: Die waren warm, die waren feucht, die Waren unkonzentriert weil sie schon so lange im Haus unterwegs waren Und die wussten eigentlich gar nicht, was ist das.
00:26:16: Es war ein schummieriger Raum und meistens sind sie relativ normal readend da durchgelaufen und haben dann den Dom verlassen.
00:26:23: Auch das war so einen Moment wo man dann gedacht hat Mensch also wir müssen dem Menschen auch so ein bisschen etwas mitgeben damit die verstehen, wo sind Sie denn eigentlich?
00:26:30: Das war der Punkt wo man ich glaube, im Jahr zwei Tausend vierzehn gesagt hat Wir müssen was machen.
00:26:36: Ja, wir sagen ja immer seit Jahrzehnte ist die Kruft wegen Umbau geschlossen.
00:26:40: Aber dieser Vorlauf den man auch braucht um so ein Projekt zu initiieren, um die Gelder zu aquärieren das hat der Dom ja auch nicht aus eigener Tasche bezahlt.
00:26:48: Das ist schon enorm.
00:26:49: also man hat wirklich sechs Jahre gebraucht um da soweit zu sein und auf den Startkopf zu drücken.
00:26:53: So sagen jetzt geht es los!
00:26:55: Und dann will man loslegen?
00:26:56: Dann kommt Corona?
00:26:58: Ja, das war spannend.
00:26:59: Wir haben nämlich die Särge im Corona Lockdown.
00:27:01: Also transportieren Sie mal eine Neunzig-Särge.
00:27:03: das sind ein paar LKW Ladungen.
00:27:05: Das war ganz spannend, wir sind quasi unter dem Radar in einer leeren Stadt mit den Sergen unterwegs gewesen.
00:27:11: Und das sind ja teilweise auch... also Brocken muss man sagen wie Mamo-Serge?
00:27:15: Wie viel wiegen die?
00:27:16: Acht Tonnen
00:27:17: wirklich schwersten!
00:27:18: Die sind nicht eben so transportiert.
00:27:21: Also das ist sicherlich auch eine Herausforderung.
00:27:24: Was gab es denn sonst so für Schwierigkeiten?
00:27:26: Die Schwierigkeit ist, dass wir selber sehr schlecht dokumentiert waren an den Umbaumaßnahmen.
00:27:30: also die Pläne von nineteenhundert sind sehr gut.
00:27:33: Wir haben ein gutes Archiv.
00:27:34: Gott sei Dank nicht abgebrannt im Zweiten.
00:27:36: Weltkrieg.
00:27:37: Wir hatten einen eigenen Archivar der das auch gut pflegt.
00:27:39: Es ist digitalisiert.
00:27:41: Das ist für mich ganz toll.
00:27:42: da kann ich zu sagen auf der Festplatte nach Plänen suchen.
00:27:45: Das großartig.
00:27:47: in der Wiederaufbaufase Gab es natürlich auch sehr viele Pläne, aber wie das immer so ist gibt's einen Plan und ist oftmals nicht so gebaut worden, wie es im Plan abgebildet ist.
00:27:55: Und dann ist das noch größere Problem gewesen dass nach der Wiederaufbaufase natürlich noch ganz viel gebaut worden ist.
00:28:01: so mach mal hier ein bisschen ich brauche mal hier den Kabel.
00:28:04: auch da muss eine Regenleitung erneuert werden und das ist natürlich nicht mehr dokumentiert.
00:28:08: Aber das war nicht dokumentiert Und das ist uns ziemlich auf die Füße gefallen, weil wir teilweise gar nicht wussten was es denn für Elektrokabel ist.
00:28:14: Die von A nach B laufen und der Dom ist ja nicht gerade klein.
00:28:17: also das sind ein paar Kilometer Kabel, die dann nachzuvollziehen sind.
00:28:20: Das war sehr, sehr teuer zu gucken.
00:28:22: wie kriege ich denn diese ganze Infrastruktur umgebaut?
00:28:26: Weil natürlich einen Stromnetz aus den neunzehntetachtiger Jahren da schließt kein aktuell bauender Elektriker mehr an.
00:28:34: Also das war eine große Herausforderung, diese ganze Elektrik.
00:28:37: Dann natürlich auch der Interstandhaltungsrückstau, den wir haben.
00:28:41: Weil eben nach der Wiederöffnung in three ninety eigentlich nur noch repariert wurde aber nicht in Stand gesetzt.
00:28:47: das heißt Wasserleitungen Abwasser leitung Regenwasser Leitung waren teilweise sehr marode und wir haben muss ich das so verständlich grablege ist ja in der Mitte im Dom Und dann gibt es aber außen herum Prinzip wie so ein Uhr an diende Räume und die haben wir komplett am Boden geöffnet.
00:29:05: Also wir haben da auf merkischem Sand gestanden, das war echt ganz spannend und haben dort auch wirklich die vorhandenen Regenwasserleitung auch von nineteenhundert erneuert teilweise wo es ging oder auch saniert.
00:29:14: also das war auch eine große... also ne man heißt immer wir sanieren eine Grablege.
00:29:18: aber eigentlich haben wir das ganze Gruftgeschoss des Berliner Domes soweit auf Vordermann gebracht dass wir in den nächsten Jahren da auch keine Probleme haben.
00:29:25: weil ich hatte ja auch vorhin schon erzählt im Vorgängerbau gab es ja auch immer mal wieder Hochwassaprobleme durch die Spree.
00:29:31: In dem jetzigen Gebäude lag dummerweise genau in der Mitte eine Schmutzwasserleitung.
00:29:37: Und wenn es stark regnet, läuft das Regenwasser ja in die Spree und dann drückt's in die Kanalisation.
00:29:41: Ich weiß nicht, ich hab's Gott sei Dank nie erlebt aber alle fünf bis acht Jahre stand auch dort das Schmitzwasser drin und wir haben halt einfach auch geguckt dass wird das soweit umbauen, dass solche Sachen nicht mehr passieren.
00:29:52: also das waren eigentlich so große Herausforderungen.
00:29:56: Ja, der Sagtransport an sich.
00:29:58: Wir haben ja gerade drüber gesprochen eine große schwere Särge das war ein spannendes Thema die kann man ja auch nicht irgendwie transportieren die muss man ja sozusagen immer im neunzig Grad Winkel tragen weil ja die Bestattung noch drin ist.
00:30:11: und das ist natürlich für uns auch der Respekt gewesen den wir dieser Person gezollt haben oder sollen wollten dass die sterblichen Überreste auch so liegen bleiben dürfen und nicht irgendwann in einer Ecke von einem Innensag liegen.
00:30:23: Es kostet natürlich alles auch eine wahnsinnige Menge Geld aus, ich vermute mal verschiedensten Quellen.
00:30:28: Also welche Fördertöpfe mussten Sie denn da anzapfen und wie viel Bürokratie stand dahinter?
00:30:34: Genau es sagte ja im Jahr zwei Tausend vierzehn war so ein wichtiges Datum für den Dom.
00:30:38: Da wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet eben aus der aus der Not heraus.
00:30:42: Es muss was passieren.
00:30:43: das ist nicht mehr gut so.
00:30:45: Und mit dieser Machbarkeit Studie ist man an den Bundestag herangetreten gesagt wir brauchen Geld.
00:30:49: Das ist ein wichtigest Denkmal von nationaler Bedeutung.
00:30:52: Und da haben wir Sankt Fördergelder vom BKM, also Bundesministerium für Kultur und Medien erhalten.
00:31:01: Aber im Paket mit dem Senat gibt es GERW-Mittel.
00:31:05: Und damals sind wir von einer Fördersumme oder von einer Bausumme von siebzehn Komma drei Millionen Euro ausgegangen.
00:31:13: Das heißt Bund und Senat geben ein Teil und der Berliner Dom musste auch zehn Prozent hinzufügen.
00:31:18: Also eins Komma sieben Millionen Euro war.
00:31:20: damals gab Rücklagen überhaupt kein Problem.
00:31:22: Das Interessante ist diese beiden Fördertöpfe, beinhalten auch zwei unterschiedliche Förderthemen.
00:31:27: also der Bund übernimmt die Sanierung der Grablege alles was mit Beleuchtung in der Graplege Sicherung der Särge Umzug der Särke Oberflächen das ist alles zu sagen Bundesanteil.
00:31:39: und der Senat hat den Fördertopf für touristische Infrastruktur für uns geöffnet.
00:31:44: das bedeutet im großen Maße barrierefreiheit Bis jetzt eigentlich nicht richtig barrierefrei erschlossen, also das heißt man musste immer beim Vörtner klingeln.
00:31:54: Dann gab es einen Lastenaufzug hieß... Also es gibt ja auch große Teile die wir transportieren.
00:31:59: dann kam der Värtner raus hat den Lasten-Aufzug bedient und dann konnte man in den Dom reinfahren.
00:32:04: Das haben wir jetzt abgestellt.
00:32:05: Es gibt jetzt ein großen Akkadenaufzug also im Prinzip an gleicher Stelle wieder Lasten Aufzug einer Akkadenauffzug, wo jeder selbstständig Man kann den benutzen, ohne was zu bezahlen.
00:32:14: Man kann jetzt einfach auf die Akade hochfahren und jeder kann den Dom betreten, ob er jetzt nun laufen kann oder nicht.
00:32:18: Auch dann mit dem Kinderwagen.
00:32:19: also alle Leute, die die Treppen nicht bewältigen können, können da jetzt hoch fahren.
00:32:23: Und wir haben einen neuen Aufzug gebaut der im Prinzip die Grablege vom Gruftgeschoss, Grableglege, Predigkirche, Emporen bis zum Museumsebenen hochfährt.
00:32:32: Also dass die Besuchende auch... mehr Möglichkeiten haben, am touristischen Weg teilzunehmen.
00:32:37: Aber auf die Kuppel, das funktioniert nicht.
00:32:39: Ich werde immer aufgefragt, kann man denn auch mit dem Aufdruck auf die kuppel?
00:32:42: Ist geometrisch ein bisschen schwierig.
00:32:43: also das haben wir nicht hingekriegt.
00:32:45: Na ja dann, wir sprachen ja auch schon über das Jahr zwei tausend zwanzig.
00:32:48: jeder erinnert sich Corona Das war für uns ein Wackeljahr weil wir gerade angefangen hatten zu bauen.
00:32:53: Wir hatten noch den überlegt ob wir aufhören Die Särge wieder zurückbringen.
00:32:57: aber wir hatten auch schon so viel abgebrochen.
00:32:58: Also haben gesagt, wir ziehen jetzt durch.
00:33:01: Dieser Unsicherheit wurde ja auch vieles teurer, also wir müssen ja auch immer öffentlich ausschreiben bei einer geförderten Baumaßnahme.
00:33:08: Wir hatten Ausschreibungen wo gar keine Angebote reinkam, wo die Angebote doppelt oder dreifach so hoch war wie in unserer Kostenprognose, die wir am Anfang gemacht haben.
00:33:17: Naja dann kam dann erschwerend auch noch die Ukraine-Krise hin zu Baubreisteigerung.
00:33:21: Also in den Kosten konnten wir bei Weiten nicht halten und sind jetzt knapp bei dreizig Millionen Euro angekommen.
00:33:29: Aber es hat sicher gelohnt.
00:33:30: Ich finde ja!
00:33:33: Wenn man jetzt im Schluss also zusammenfassen müsste, welche Bedeutung hatte in Ihrer Meinung nach dieser Ort für die kulturelle Geschichte Berlins und welche Stellung hatte auch heute?
00:33:42: Also für die Stadt, ihre Bewohner aber natürlich auch für Besucher?
00:33:47: Ja ich find den Ort sehr spannend weil er schon sozusagen so eine Keimzelle berlins ist mit dem Humboldt vorum Berliner Stadtschloss wie immer man das auch nennen mag.
00:33:58: Dann auch natürlich die Museumsinsel als Unesco-Welterbe, der dumm gehört nicht zum Unescom-Werterbe.
00:34:03: Wir stehen in einer Pufferzone aber trotzdem sind wir da ja im Umfeld unterwegs, der wirklich vom höchsten touristischen Rang ist, der extrem stark besucht wird und das sehe ich sozusagen als unsere Aufgabe eben als Kirche an diesem Ort.
00:34:19: Eben auch wirklich Kirche zu sein.
00:34:20: also wir haben jeden Mittag einen Mittagsandach.
00:34:22: Das finde ich auch sehr schön und können Besucher einfach auch kommen sich da reinsetzen.
00:34:25: Die wird auch meistens in deutschen Englisch gehalten.
00:34:27: Wir bringen natürlich sehr, sehr viel Geschichte mit und eben da haben wir ja schon über die vielen Persönlichkeiten gesprochen.
00:34:34: Die dort bestattet sind.
00:34:35: auch der Zusammenhang zwischen Kirche und Staat.
00:34:40: Das spürt man an dieser Stelle hier auch.
00:34:42: Mit der rekonstruierten Fassade des Humboldt-for-Ums gibt es ja auch wieder den Zusammenhang.
00:34:46: also der Architekt Julius K. Rastoff hat sich ja am Stadtschloss orientiert.
00:34:50: Also Desaneo Barock das ist ganz wichtig dass man sagen den Zusammenhangen an dem Platz bekommen.
00:34:57: Ich glaube, dass dieser Ort die politische Geschichte Berlins ganz interessant ist.
00:35:05: Und die Menschen und die Besucher, die da kommen, ich glaube sie spüren das eben auch dieser Dreiklang aus Regierung oder Macht wie man es vielleicht Macht nennen möchte dann die Kirche und aber auch die Öffnung des Staates mit dieser Museumsinsel.
00:35:19: Das war ja eine sehr große Geste zu sagen wir öffnen jetzt hier den Lustgarten Wir bauen Museen für die Bevölkerung damit auch ne Bildung stattfindet.
00:35:26: also Ich finde diesen Ort einfach so wahnsinnig spannend an der Stelle und ich glaube, da haben wir jetzt einen guten Beitrag geleistet.
00:35:31: Weil der Dom eben mit seiner Grablege den Wiederaufbauarbeiten in der DDR-Zeit... Wir waren ein bisschen im Dornröschen Schlaf.
00:35:40: Wir haben ja die Grablegel neu beleuchtet.
00:35:43: also es gibt ein anderes Konzept.
00:35:45: Es gibt mehr Informationen dann gibt es mehr Anschluss.
00:35:47: wie bei jedem Museum gibt es auch einen Shop unten Kaffee.
00:35:50: dass die Menschen hier sollen ja auch ein bisschen konsumieren.
00:35:53: Auch das haben wir umgebaut und ich finde, dass ist auch sehr schön geworden.
00:35:55: Und ein Besuch wert.
00:35:56: man kann auch ins Café nur so gehen ohne den Dom zu besichtigen.
00:35:59: Wir sind da.
00:36:00: sozusagen haben jetzt auch den Anschluss gefunden an die Bautätigkeiten und also auch an den Anspruch, den die Touristen haben heutzutage.
00:36:09: Eine persönliche Frage noch.
00:36:11: Die Lieblingssag haben Sie schon genannt?
00:36:13: Aber was war denn irgendwie Ihr liebstes Ereignis oder vielleicht auch irgendwie etwas, was sie besonders berührt hat während dieses ganzen Prozesses?
00:36:20: Welcher Ort in der Gruft ... um ihr Platz, wo man sie am besten
00:36:25: findet.
00:36:27: Also es gibt eigentlich zwei Dinge.
00:36:29: also mich hat sehr berührt als wir die Serge wieder zurück gebracht haben.
00:36:32: das war... Wir haben das ja eigentlich gemacht um den Sergen ein besseres Klima zu verschaffen und auch einen würdigeren Ort und sind im September-October letzten Jahres zurückgebracht worden und wir haben natürlich darauf hingearbeitet ne?
00:36:45: Die Baustelle musste fertig werden!
00:36:46: Das waren wahnsinniges sehr lebendig die Wochen davor Und als sie dann wirklich zurück kamen, herrschte es ein bisschen stiller hatte ich das Gefühl und die waren eigentlich fast ausschließlich Herren.
00:36:58: Die dann auch diese sehr getransportiert haben.
00:37:00: Es war auch toll zu beobachten wie das funktioniert.
00:37:02: Die waren auch teilweise sehr andächtig also es war toll zu verobachten.
00:37:05: Also Stimmung war einfach sehr schön und Räumlichkeiten, die ich sehr schön finde oder die jetzt sehr schön geworden sind.
00:37:13: Das sind eben diese Café- und Shop-Bereiche wo ich gerade drüber gesprochen habe.
00:37:16: Das waren eigentlich bauzeitlich Nebenräume.
00:37:18: der Dom ist bauzeitlich mit Kohle geheizt worden und es gibt einen Zugang zu Spree, wo der Kohlekarn angelegt hat.
00:37:26: Und von dort aus hat dann der Heizer die Kohle ins Haus gebracht.
00:37:28: das waren ganz einfache Räume im normalen Estrichfußboden keine verputzten Wände und so.
00:37:33: Wir haben dann als wir angefangen haben umzubauen diese Abhangdecken abgemacht, diese Räime zu gemacht haben und haben gesehen oben drüber sind die Gewölbe gar nicht verputzt sondern nur unten drunter.
00:37:44: also dass ist in den Und wir haben uns dann dazu entschieden, diesen Putz überall runter zu nehmen und das Gebäude auch an vielen Stellen wieder in seinem bauzeitlichen Zustand zurückzubringen.
00:37:55: Das sieht an dieser Stelle so wunderschön aus, weil man sieht da auf dem Backstein... Wir haben das sozusagen überschlemmt wie der, also man sieht den Backstein nicht ruhig aber die Form ist sichtbar und ich sage immer man steht da so in der Masse des Hauses, also die Detektionik ist zu spüren, weil da steht halt wirklich das ganze Gebäudekompte unten mit seiner Last an und es gibt Druckbögen, ein zwei drei Druckbøgen.
00:38:15: Es gibt diese wunderschönen Gewölbe da trägt das Haus und ich finde, dass ist einfach ein sehr schöner Raum geworden.
00:38:22: Ja schön zu hören, dass auch das nicht nur als so touristische Ort gemacht wird sondern der eigentliche Zweck einer Grablege irgendwie noch immer eine Rolle spielt und dann auch den Toten sozusagen einen würdige Ort beschaffen wurde.
00:38:34: ja wenn sich unsere Zürer jetzt noch etwas weiter mit dem Hohenzoll-Angriff beschäftigen wollen oder auch für einen Besuch vorbereiten wollen hätten sie noch ein paar Literatur Tipps für uns.
00:38:44: Ja, es gibt leider noch keine aktuelle Literatur.
00:38:47: Es gibt zwei drei etwas ältere Bücher.
00:38:50: Eins glaube ich mittlerweile schon vergriffen soweit Ich weiß.
00:38:53: das ist mein nächster Job weil ich möchte gerne eine Republikation über unsere Bauarbeiten machen.
00:38:58: und ja das steht auf der To-Do Liste aber man kann sich auf die Internetseite ganz gut informieren eben schon im Vorfeld.
00:39:05: was ist der Berliner Dom wer ist dort bestattet?
00:39:07: Was ist die Grablege?
00:39:09: also da gibt's schon relativ viel Was es auch gibt, bei uns im Haus verteilt gibt's so kleine Videoclips und Stählen wo so drei vier Minuten laufen eben die auch schon erzählen wer sind die Hohenzollern?
00:39:21: und so.
00:39:22: Die kann man soweit ich weiß auch bei uns auf der Internetseite anschauen ist das ganz schön!
00:39:26: Und was auch sehr schön ist jetzt so Werbung in eigener Sache.
00:39:29: wir haben die Rückführung und die Bauarbeiten am Ende filmisch begleitet und wir sammeln gerade noch Spendengelder für Fertigstellung des Films, also wir haben jetzt alles im Kasten wie man immer so schön sagt.
00:39:42: Aber es muss halt geschnitten werden und es gibt auf unserer Internetseite sehr schönen Trailer über diesen... Das ist kein richtiger Dokumentarfilm der immer seine Kamera nur drauf hält sondern das ist sehr... Wir sagen mal so zärtlich gemacht die Bilder sind sehr schön geschnittet und es ist auch mit Musik sehr schön untermalt.
00:40:00: Also ein toller Appetizer Auch für die Leute sich dafür interessieren Wie baut man denn vielleicht eine Grablege auch um?
00:40:05: Und wie werden sie ja getransportiert?
00:40:07: da kann man eigentlich ganz schön gucken
00:40:08: Ja und sonst noch viel Forschungsbedarf, wo man ansetzen kann.
00:40:12: Vielen Dank!
00:40:12: Damit wären wir auch am Ende der heutigen Folge.
00:40:14: Danke Frau Tobelsing, dass Sie hier waren.
00:40:16: Sehr sehr gerne, danke für die Einladung.
00:40:18: Wenn Sie sonst mehr über die Arbeit der Historischen Kommission erfahren wollen schauen sie gern auf unser Website www.hico-berlin.de oder auf unserem YouTube Kanal vorbei.
00:40:27: Ansonsten bedanke ich mich für Ihr Interesse und sage tschüss und bis zur nächsten Ausgabe von Hicobot.
00:40:32: Bleiben Sie uns verbunden
00:40:33: und
00:40:33: hören es wieder rein.