HiKoPod – der Wissenschaftspodcast der Historischen Kommission zu Berlin

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00:00:08: Moin an den Empfangsgeräten, herzlich willkommen zu HIKOPOD.

00:00:20: Mein Name ist Janis Bergmann und ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer neuen Folge unseres Podcasts.

00:00:25: Denkt man an die Wirtschaftsgeschichte Preußens um eighteenhundert richtet sich der Blick meist auf das eigene Staatsgebiet auf dem europäischen Festland.

00:00:33: Dabei wird übersehen, dass eine Einbindung in globale Handelsnetzwerke nicht erst später im Deutschen Kaiserreich mit seinem Streben nach einem Platz an der Sonne erfolgte, sondern bereits im frühmodernen Preußen angelegt wurde.

00:00:46: Schon die Präussische Seehandlungsgesellschaft gründete Friedrich der Große, die als staatliches Unternehmen in der Folge eine wichtige Rolle in der präußischen Handelstrategie und den Bemühungen um eine größere Beteiligung an den Absatzmärkten in Übersee spielte.

00:01:03: Um diese Institution, die später als preußische Staatsbank bis nineteenhundertvierzig tätig war und um Preußens globale Wirtschaftspolitik soll es heute gehen.

00:01:13: Dazu spreche ich mit Felix Töppel von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder.

00:01:18: Er hat dort Kulturwissenschaften und europäische Kulturgeschichte studiert und ist gerade dabei sein Promotionsprojekt zur preußischen Seehandlung abzuschließen.

00:01:26: Dafür wurde er auch in diesem Jahr mit dem HIKO-Einundzwanzig Nachwuchspreis ausgezeichnet.

00:01:31: Also dazu nochmal herzlichen Glückwunsch.

00:01:33: und hallo Felix.

00:01:34: Ja, hallo!

00:01:35: Vielen Dank Jan, das ist dank auch für die Glückwünsche.

00:01:38: Präussische Seehandlung, Außenhandelpräusens – wie kommt man da drauf wenn man in Frankfurt oder sitzt?

00:01:44: Das darf man zu beschäftigen.

00:01:46: Da muss ich ehrlich gesagt etwas weiter ausholen, weil der Grund für die Hinwendung zur präussischen Geschichte liegt gar nicht so sehr in Frankfurt sondern mehr in einer Zwischenstation in Nizza begründet eine damalige Chefin, ich habe da ein wissenschaftliches Praktikum absolviert.

00:02:04: Silvia Mazzagali hatte mich auch in Lehrstelle der Physiografie hingewiesen und zwar die Preußischen Konsulate.

00:02:11: Und ich hab dann meine Masterarbeit oder das Preußische Konsolat in Marcel geschrieben und schon diese Arbeit war als Einversuch einer Globalgeschichte Preußens angelegt.

00:02:21: Ich habe aber gemerkt dass nur die Beschäftigung mit den Konsulaten oder die reine Institutionen Geschichte noch keine Grundlage für Globalgeschichte bietet und dachte mir, man muss das sinnvoll miteinander verknüpfen.

00:02:32: Ich bin während der Recherche auf die Seehandlung gestoßen und habe festgestellt, dass gerade dieser doch sehr wichtige Aspekt dieses Tätigkeitsfeld des Warenhandels, des Überseehandels bisher gar nicht erforscht worden ist.

00:02:46: Und nun habe ich mir gedacht, na ja dann wird das jetzt mein

00:02:48: Produktionsvorhaben.".

00:02:50: Dann kann man auch ein bisschen noch mehr Globalgeschichten machen als nur im Rahmen von einer Masterarbeit?

00:02:55: Ja, fangen wir mal mit der Seehandlungsgesellschaft an.

00:02:57: Ich habe schon gesagt, siebzehnhundertzweiundsiebzig hat Friedrich II die häusische Seehandlung gegründet.

00:03:04: Warum?

00:03:04: Was war siebsehntunhundert zwanzig?

00:03:07: Siebzehntundzwanzig ist natürlich ein Schlüsseljahr weil es das Jahr der ersten Teilung Polytowns war.

00:03:14: also diese Teilung ist letztendlich die Grundvoraussetzung für die Gründung gewesen.

00:03:19: Es ist auch richtig dass Friedrich III.

00:03:21: diese Gründungen gestattet hat das ein Grundungsakt vollzogen hat, aber tatsächlich sind die wesentlichen Pulse zur Gründung dieser Gesellschaft von preußischen Beamten ausgegangen.

00:03:32: Darunter auch dem späteren Leiter oder den ersten Leiter der Gesellschaft von der Horst, aber auch dem Generaldirektor de Lattre, die auf die Dringlichkeit und die Möglichkeit der Einrichtungen in einer solchen Gesellschaft hingewiesen hat.

00:03:46: Auch hier müssen wir ein paar Jahre zurückgehen bis zum siebenjährigen Krieg.

00:03:51: Nach dem Siebenjährigen Krieg war die preußische Wirtschaft zerrüttet, der Handel lag am Boden.

00:03:57: Es gab finanzierte Probleme aus dem Staatshaushalt und darauf reagierte man mit dem sogenannten Retablissementm, mit dem Wiederaufbau.

00:04:06: Dieser Wiederaufbau zog eine ganze Reihe von Maßnahmen mit sich, von staatlicher Seite, die eben auch die Förderung des Außenhandels betrafen.

00:04:17: Gründung der Königlichen Bank war ein wesentlicher Schritt dahin.

00:04:20: Die Bank sollte nicht nur als klassische Zentralbank fungieren, sondern sollte auch den Außenhandel fördern und zum Beispiel Teile des Leihenhandels an sich ziehen, Handeln nach China und Indien betreiben, den Salzhandel übernehmen.

00:04:35: Und es gibt aber strukturelle Grenzen auf die man dieser Zeit gestoßen ist, die diese ursprünglichen Pläne nicht haben zur Erfaltung kommen lassen.

00:04:45: Ein ganz wesentlicher Gegenspieler ist die Adelsrepublik Polen-Littauen, der selbst ein wirtschaftlicher Konkurrent war.

00:04:56: Mit Danzig war ein wesentliches Hafen im Lande Ostsee verfügter.

00:04:59: Dansig war ein wichtiger Konkurrenz und gerade dieser Salzhandel auf dem man in Preußen abzielte, den die Königliche Bank ausführen sollte, lag aber in wesentlichen Teilen noch in den Händen dieser Danziger Kaufleute.

00:05:13: Und man muss dann zur Geschichte der Seehandlung wissen, dass das Hauptamt liegen.

00:05:20: Er war diese neuen Teidungsgebiete die da entstanden sind, also die restlichen Teidunggebiete und Le Towns mit Seesalz zu beliefern.

00:05:30: Das haben vorher aber die Danziger Kaufleute in den Händen gehalten und erst jetzt mit der Teilung es sind erst diese Grundvoraussetzungen geschaffen worden um diesen Handel ausführen zu können.

00:05:40: so jeweils in der Theorie.

00:05:42: Ja, man muss mir dazu sagen es ist immer sehr viel Theorie dabei und die Praxis fällt letztendlich anders aus.

00:05:48: Aber ich versuche es gut auf den Punkt zu bringen, also das sind vor allem fiskalische Gründe, die Friedrich II.

00:05:54: dazu bewogen haben diesen Drenge seiner Minister nachzugeben, die Möglichkeiten einen wichtigen Konkurrenten zu schwächen.

00:06:01: ziemlich ganz explizit Die praktische Notwendigkeit durch die Teilung Poln-Littowns weil man diese für Preußen neu hinzugewonnen Gebiete aber auch bei Polen verbliebenen Gebieter für die eigene Wirtschaftspolitik nutzbar machen musste oder wollte.

00:06:19: Da sieht man auch hier schon wieder, dass das Impulse ausgehen aus Zentrale und Osteuropa, wo wir dann später ja auch noch mal sprechen werden.

00:06:27: Und beim Blick zurück gab es denn vorher schon ähnliche Handelsgesellschaften oder vergleichbare Bemühungen, woran jetzt angeknüpft wurde?

00:06:37: Ja und nein!

00:06:38: Also das ist eine sehr interessante Frage, weil die Seehandlung ist zwar als Handelsgesellschaft gegründet worden aber in der Form hat sie schon noch mal eine eigene besondere Stellung.

00:06:48: Es gab vor dem Siebenjährigen Krieg diese Versuche über private Monopol-Handelskomponien den Außenhandel zu fördern.

00:06:55: Das sind aber in dem Sinne keine staatlichen Komponier, das sind private Handelskompanien, die sind auch maßgeblich durch privates Kapital getragen wurden wobei man hier auch sagen muss dass das Kapital zumeist Nicht aus Preußen, sondern aus dem Auslandstand.

00:07:09: Besonders aus den Nierlampen.

00:07:11: Wir sehen das immer wieder dass niederländische Kaufleute gerade die in Konkurrenz zur nieder ländischen Ost-Indienkompanie standen sich an ausländischen Kompani Projekten beteiligt haben um die Monopolbestimmung des Heimatlandes zu umgehen.

00:07:27: Dann habe ich schon erwähnt die Königliche Bank Die eigentlich als Bank gegründet wurde aber auch als Handelsinstitut fungieren sollte was dann tatsächlich nicht funktioniert hat.

00:07:37: Und es gibt noch eine Reihe von anderen Handelskomponien, über die wir wenig bis gar nichts wissen.

00:07:43: Also es gibt die divantinische Handelskompanie, die auch von Friedrich II nach dem Siemjährigen Krieg gegründet worden ist.

00:07:49: Es war auch eine private Kompanie gewesen wobei aber hier deutlicher ein staatliches Interesse an der Existenz noch vorherrschte als bei den früheren Komponieren.

00:08:00: und es gibt diese sogenannte Nutzholz Administration, also es gab eine Holzhandelskompanie mit Sitz in Hamburg über die wir aber kaum etwas wissen weil die archivalischen Quellen leider verloren gegangen sind.

00:08:14: Aber das ist auch ein interessantes Beispiel der Wilhelm Schulenburg von der Kenath er später auch weiter der Seehandlung war Leiter dieser Nutzholzkompanie später Nutzholzadministration und diese Kompanie soll wohl auch nach Spanien Handel getrieben haben.

00:08:29: aber wie gesagt das ist so ein blinder Fleck.

00:08:32: nochmal zeigt, dass also auch schon vor der Seehandlung diese Versuche von staatlicher Seite existierten um auch nach dem westlichen Europa die Handelsverbindung zu stärken.

00:08:43: Und dann gab es scheinbar sogar auch personelle Kontinuitäten und man konnte ja sicherlich auch an schon etablierte Handelsverbindungen dann irgendwo anknüpfen?

00:08:51: Ja das ist tatsächlich immer etwas witzig in der preußischen Geschichte!

00:08:56: Es gibt immer sehr viele personelle.

00:09:01: Wir sehen das ja gerade in der preußischen Verwaltungsgeschichte sehr häufig, dass es eine gewisse Ämterkumulation gibt.

00:09:08: Und zumeist haben auch die Leiter der Seehandlung noch... Mein Staatsminister hat noch diverse andere Einrichtungen geleitet und gleichzeitig sieht man, dass das immer wieder die gleichen Personen sind, die mit solchen Ämtern betraut werden.

00:09:21: Das heißt, der Innovationsgrad ist bisweilen sehr gering und dafür entscheidend warum Preußen über den längeren Zeitraum auch dem westlichen Europa hinterher hinkt.

00:09:33: Das ist gar nicht mal so sehr immer nur die geografische Lage oder schon gar nicht darauf zurückzuführen, dass man keinen funktionierenden Außenhandel oder keine Exportwarn hatte aber diese personellen Kontinuitäten zumeist sich um Personhandel, die ja auch ein geringes Wissen oder geringer Erfahrungsschatz.

00:09:52: im Außenhandel haben Bremsen natürlich auch ein gewisses Vorankommen, eine gewisse Entwicklung und das ist im westlichen Europa gerade auch in Großbritannien doch ein deutlich anderes Bild.

00:10:04: Per Fris hat es zum Beispiel sehr stark betont also dass Innovationen gerade am achzehnten Jahrhundert zur Zeit des sogenannten Merkantivismus eigentlich ganz entscheidend war für diesen Aufstieg der Europäer in der Weltwirtschaft.

00:10:18: ja und das fehlt in Preußen bisweilen schon.

00:10:23: Ja, so viel zu den Anfängen der Seehandlung.

00:10:27: Wie war sie denn jetzt letztendlich tätig?

00:10:29: Du hast ein paar Tätigkeitsfelder schon angeschnitten und wie war auch der Aufbau?

00:10:32: also wie hat sozusagen die Seehandlungen funktioniert?

00:10:35: Diese Frage ist wirklich ganz interessant und auch wichtig weil eigentlich wissen wir bis heute noch nicht vollends wie diese Seehandelung im Detail funktioniert hat.

00:10:44: Und wenn ich jetzt hier nochmal auf die Anfangsphase zurückgekommen darf Also gegründet wurde diese Handlung als als Handelsgesellschaft mit einer Generaldirektion, also mit zwei Generaldirektoren den einen Chef oder einen Präsident-Vorstand.

00:11:00: In den Anfangsbestimmungen hieß es auch noch, das soll ein dritten Direktor im spanischen Calis geben.

00:11:06: Das hat es kurzzeitig gegeben und ist noch nicht mal ganz ein Jahr lang.

00:11:11: Und danach ist dieser Posten auch nie wieder besetzt worden.

00:11:14: Aber erst einmal so wichtig zu wissen, dass gibt es einen Chef zwei Generaldirektoren.

00:11:20: Es hat nämlich einen Grund, warum ich das jetzt hier so betone weil es mir bei der Lektüre auch neuere Texte zur Sehhandlung immer wieder auffällt dass nicht zwischen den Chefs und den Direktoren unterschieden wird.

00:11:33: ein Direktor der Seehandlung ist nicht der Leiter der See.

00:11:35: Handlung Das ist ganz wichtig aus Karl-August von Strunsee schon in den Achtziger Jahren der Leiter der Seehandlung gemacht, obwohl er diesen Posten erst später übernimmt.

00:11:46: Das dem Freie Herr von Umzugstein wird plötzlich ein Direktor, obwohl ja eigentlich der Leite der Seehandlung ist.

00:11:51: und da gibt es einfach schon ein Problem mit den Begrifflichkeiten dass man das hier ganz klar trennen muss.

00:11:57: Die Seehandlungen hat natürlich dann auch über die Jahre einen großen Personalbestand aufgebaut.

00:12:02: Es gab weitere Beamte, die eingestellt wurden zum Beispiel zur Leitung des Kontors in Stettin, der für wenige Jahre existiert hat.

00:12:11: Ab Mitte der Zwanzigerjahre bis zu die Achtzehnteinunddreißig.

00:12:14: Es gab einen Kontor im Warschau, der in den siebzwanziebzigern Jahren noch gegründet worden ist und auch von preußischen Beamten geleitet wurde.

00:12:24: Es gibt Hausangestellte usw.

00:12:26: Archivare also das entsprechende Personal.

00:12:30: Aber wichtig ist erst mal es gibt diese Generaltirektionen.

00:12:33: Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich mit dem Aufbau der Sehhandlungen nur bis zum Ende der Era Rota, also bis achtundvierzig tatsächlich beschäftigt habe.

00:12:41: Ich glaube da muss man noch einmal mehr in die Tiefe gehen.

00:12:44: Aber interessant ist vor allem das diese Seehandlung einen unglaublichen Wandel erfahren hat.

00:12:48: Also als Handelsgesellschaft hat sie angefangen.

00:12:51: Die Handelsgeschäfte rücken in den siebzachneunziger Jahren immer mehr in den Hintergrund, die Bankgeschäften... und Finanztransaktionen treten in den Vordergrund.

00:13:00: Also das betrifft auch Ausleihen im Ausland, aber auch das Lombard-Geschäft hat immer stärker die Vordergründe.

00:13:07: Man tritt damit natürlich auch in Konkurrenz zu Königlichen Banken.

00:13:10: Und nach den napoleonischen Kriegen tritt noch mal eine ganz eigene Dynamik ein.

00:13:15: also Preußen liegt wirtschaftlich wieder am Boden.

00:13:18: es bedarf staatlicher Maßnahmen zur Förderung von Industrie an Außenhandel.

00:13:23: Diese Handlung wird ein Handels- und Finanzinstitut, also sie ist weiterhin als Bank tätig.

00:13:30: Sie kümmert sich aber um die Förderung des Außenhandels, betreibt eine eigenen Warnhandel, sie betreibt ihre eigene Rederei.

00:13:36: Sie ist plötzlich Gewerbetreibende mit einem stetig wachsenden Komplex an Gewerben und Industrieunternehmen, die dann erst in den Achtzehnundvierziger Jahren eigentlich wieder abgestoßen werden.

00:13:49: Sie isst auch Gutsbesitzerin sicherlich auch noch einiges mehr.

00:13:54: Und erst ab fünft und achtundvierzig wird sie dann wirklich zu einer Rheinbank oder erfährt diesen Wandel zur Rhein-Bank, die Handelsgeschäfte werden abgestoßen, die Rederei wird geschlossen, die Industriebetriebe werden sukzessive abgestossen – auch wenn das war dann eine Besonderheit der Seehandlung als Bank einige dieser Betriebe aber noch weit bis ins Zwanzigstierhundert in ihrem Besitz blieben.

00:14:18: Also, sie hat immer noch diese Sonderstellung.

00:14:21: Aber es ist generell schwierig die Seehandlung mit einem Begriff zu charakterisieren aber das macht ihre Geschichte auch so spannend weil man an ihr auch deswegen so viel erzählen kann also auf global geschichtlicher Ebene, aber auch nationalgeschichtlich und lokal-geschichtig.

00:14:38: Magst du einmal ganz kurz zwischendurch sagen wo denn die Und du lachst schon, wo die Preußische Seehandlung also ihren Sitz hatte und es hat ja auch einen bestimmten Grund, warum ich dich das frage.

00:14:49: Ja, wir sind heute oder die heutige BBAW, wo wir uns hier getroffen haben in Berlin-Brandenburg, Schalkeli mit der Wissenschaft.

00:14:56: Das Gebäude ist der ehemalige Stammsatz der preußischen Seehandlungen.

00:15:00: Die Seehandelung hat das Vorgängergebäude, sieben zu neun siebzig bezogen und ist dann im Zubeil des Neubaus hier in das heutige Gebäude der Berlin-Mannburg-Schakademie eingezogen.

00:15:13: Also unser Fenster ist schön, dass wir uns an diesem historischen Ort treffen und wenn man jetzt noch herauskriegen könnte, welches Pro besaßt dann natürlich noch

00:15:23: spannender?

00:15:24: Das wissen wir nicht ganz aber wir sind sozusagen im ehemaligen Zentrale unseres heutigen Themas so gesehen.

00:15:30: Aber es ist auch spannend, dass diese deutsche Spur der Seehandlung heute noch haben.

00:15:39: Ich habe mich noch mal mit einem Kollegen ausgetauscht und es kam aber die Frage auf dieses Gebäude der Seehandlung in Warschau.

00:15:45: Das ist verloren, das hatte mir auch nochmal bestätigt.

00:15:47: Ja, das wurde aus den Kriegsbedingungen ausmitten.

00:15:51: Ich hab mich aber noch gefragt ob es eigentlich nur Spuren des Stitina-Kontors gibt?

00:15:56: Also das sind so Fragen, die kommen jetzt dank dir hier auf.

00:16:00: Da dachte ich mir, dem müsste man echt nochmal nachgeschauen, ob es vielleicht auch noch weitere Spuren der Seehandlungen gibt.

00:16:05: Industriegeschichte ich auf jeden Fall auch darüber hinaus, das wäre

00:16:09: spannend.

00:16:10: Wäre sicherlich auch noch mal eine interessante Europareise die man da unternehmen könnte.

00:16:15: aber apropos Europa ich habe ja damit auch eingeleitet dass man bei Preußen eben eigentlich hauptsächlich immer auf europa blickt also das eigene Staatsgebiet wenig auf den atlantischen Raum denn in Europa vor allem dann eben nach Osten fand ihr auch die Expansion Preußens im siebzehn und achtzehn Jahrhundert statt.

00:16:37: Einmal, das haben wir jetzt schon angesprochen.

00:16:39: Es hat auch die Gründung bedingt gegen die Teilungen Polen-Littowns zwischen Rößen, Russland und den Habsburgern.

00:16:47: Und andererseits durch Friedrich

00:16:49: II.,

00:16:50: in den Dreischlesischen Kriegen, der Oberungsschlesiens von den Habtsburgern.

00:16:56: Welche Rolle spielten denn diese beiden Erweiterungen und dieser Raum überhaupt innerhalb der preußischen Wirtschaftsinteressen?

00:17:04: Und wie war das dann mit dem Atlantischen Raum sozusagen verknüpft?

00:17:08: Ja, sehr gute Frage.

00:17:10: Als ich vorhin schon mal darüber nachgedacht habe über die Rolle Schlesiens und auch über Polen-Litter, ist mir noch ein Gedanke gekommen, den würde ich hier gerne auch noch teilen, dass wir viel zu wenig über die Provinz Neue Chatelle sprechen.

00:17:23: Also es ist natürlich auch noch so ein blinder Fleck in der russischen Historiografie.

00:17:28: Aber wenn wir auch über den Atlantik sprechen, dann müssen wir immer über Neuschattel sprechen.

00:17:32: Weil gerade diese Kaufleute in Neuschatels waren unglaublich stark in die Handelskreisläufe eingebunden.

00:17:40: Wir will es jetzt nicht überbetonen aber das ist ja natürlich auch noch mal so ein Thema, dass das eigentlich mehr Aufmerksamkeit bedarf.

00:17:47: Vielleicht magst du mal ganz kurz sagen was neuschattell ist?

00:17:50: Neuschaddell ist ein schweizerisches Fürstentum des siebzohnten Sieben von siebzehn bis achtzehnhört sechs und dann nochmal von achtzehn, vierzehn- bis achtenvierzig als preußisches Fürstentuben war.

00:18:01: Zugleich aber auch Schweizer Kantonen waren.

00:18:04: eben diese Personalunion mit Preußen, die da bestanden hat.

00:18:08: insofern ist natürlich neuschartell durch diese Distanz von dieser Distanz zu Preußen geprägt, aber es war eben Teil des preußischen Königreichs Und Es gibt nicht wenige Kaufleute und Beamte im preußischem Diensten die sich auch als Preußen tatsächlich verstanden haben und die auch Karriere im Staatsdienst gemacht haben.

00:18:30: Auch im diplomatischen Dienst treffen wir immer wieder Beamte, die ursprünglich aus Neu-Chatelle stammen in den Hafenstädten Europas treffen.

00:18:38: Wir kaufen Leute, die ja eigentlich aus Neue Chatelle kommen.

00:18:43: Insofern macht diese Region unglaublich spannend.

00:18:45: Es gab nur noch nicht so viel Arbeiten dazu und ich glaube das wäre auch lohnswärts, sich das künftig gerne anzuschauen.

00:18:51: Dann eine eigentliche Frage also... Ich finde natürlich muss man hier mit Schlesien ansetzen.

00:18:56: Es wird dann gegenstand, drei Kriege zwischen Preußen und Österreich war.

00:19:02: erst mit dem Ende des siebenjährigen Krieges wird Schlesin endgültig zur preußischen Provinz.

00:19:08: Und das ist letztendlich ganz entscheidend auch für den wirtschaftlichen Aufstieg Preußens in der zweiten Hälfte des achzehnten Jahrhunderts vor allem im letzten Drittel des achtzehnten Jahrhunderte.

00:19:17: Schlesen ist eine reiche Provinse Protein industrielle Region mit einem lühenden Leingewerbe, das eine internationale Konkurrenzfähigkeit herstellt oder sozusagen die internationalen Konkurrentsfähigkeit untermauert hat.

00:19:31: Die schlesische Leinwand ist globaler Handelsware gewesen.

00:19:36: sie wurde an den Küsten Afrikas also Westafrikas gehandelt und kam auch als Tauschmittel im Handel mit Fasklaften zum Einsatz.

00:19:45: dann war sie in den Amerikas, also auch gerade in den spanischen amerikanischen Kolonien sehr stark gefragt.

00:19:51: Sondern dass die feineren stelsischen Leinstoffe waren über den gehobenen Schichten nachgefragt.

00:19:58: und ja das war natürlich ein ganz entscheidender Faktor für die präussische Wirtschaftsgeschichte.

00:20:05: jetzt aus heutiger Sicht Und man hat damit auch wieder einen Konkurrentengeschwäch Die Provinz Bestätigend war auch vor der Preußischen im Besitznahme schon in diese atlantischen oder transatlantische Handelskreisläufe eingebunden.

00:20:21: Dann wird sie preußische Provinz, das hat natürlich auch erst mal eine Weide gedauert oder er hat eine weide gebraucht bis man sich auf die neuen Umstände eingestellt hat und auch mit den preußischen Herrscher sozusagen abgefunden hat.

00:20:35: Aber letztlich ist das für Preußen selbst ein ganz entscheidender Schritt gewesen und ähnliches gilt auch für die Teilung Polenitouns.

00:20:44: Ich habe es ja schon mal erwähnt, also Polenittown ist ein wirtschaftlicher Konkurrent dieser Zeit.

00:20:49: Wir haben glaube ich noch immer viel zu stark dieses Bild von einem rückständigen Polen im Hinterkopf was natürlich durch die ältere Geschichtswissenschaft sehr stark betont worden ist diese perifäre Status Polenitauns.

00:21:05: aber wenn man das ganze empirisch überprüft dann hält das gar nicht.

00:21:10: Also gerade polnische Historiker haben sehr stark darauf hingewiesen, wie stark eigentlich Polen-Littauen selbst auch Teil dieses transatlantischen Wirtschaftsbaums war.

00:21:18: Aber auch dass Polen Littauen sehr wohl über Textilgewerbe verfügte die in Konkurrenz zum polsischen Stand, also zur polsischem Textilindustrie und dieser Teidungsakt so sehr auch letztendlich als Zivilisationsmission verkauft wurde.

00:21:37: Inzunahme der anthropologischen Taxonomien und der angeblichen Rückständigkeit der Polen oder der Dataanpolnitauns, das sind knallharte wirtschaftliche Interessen die ich am Vordergrund stand.

00:21:51: Die dann mittels solcher Narrative verschleiert worden sind.

00:21:56: Und man hat damit einfach einen Konkurrenten aus dem Weg geräumt und gleichzeitig geschafft, diese Rohstoffbasis über die Polnetaune der durchaus verfügte für die eigene Wirtschaft nutzbar zu machen.

00:22:09: Und dann mit Zollbarrieren auch noch über einen fiskalischen Nutzen rauszuziehen?

00:22:15: Ja also man sieht die Einbindung sozusagen in den Welthandel dieser Region war schon vor Präusen gegeben.

00:22:21: einfach und Präusern machte sich einerseits zur Nutze und nutzte es zum eigenen Vorteil auch.

00:22:28: Vielleicht kannst du noch kurz was zum Salzhandel sagen, der ja in dieser Region auch eine wichtige

00:22:33: Rolle spielt.

00:22:34: Ja, das Salzhandeln!

00:22:37: Also mit dem Salzhander ist gar nicht so einfach weil... Das ist auch während meiner Recherchen aufgefallen dass es heute kaum arbeiten zum Salz Handel gibt also wieder zu Preußen schon gar nicht zu Spanien wenig Auch zu Polen-Dittauen, aber um es vielleicht ganz kurz zu skizzieren.

00:22:56: Also Preußen verfügte selbst über Salzvorkommen die aber gerade mal für den Versorgung des heimischen Marktes ausgerechnet haben.

00:23:03: Sie waren auch staatlich monopolisiert sie kam auf jeden Fall nicht in Frage für den Exporthandel.

00:23:09: dazu muss man dann eben auch wissen dass in Polen Dittauen der König das Monopol auf dem Salzhandel hielt und Polen verfügten selbst über über Steinsalz vorkommen.

00:23:20: Diese Vorkommen sind dann aber im Zuge der Teilung Polnittowns an Österreich

00:23:25: gefallen.

00:23:26: Das heißt, dieses restliche Gebiet Polnitowns hatte keinen Zugriff mehr auf diese Salzvorkomben war also durch die Versorgung von außerhalb aus dem Ausland angewiesen.

00:23:39: und da setzt der Plan der preußischen Seehandlung ein Salz aus Übersee aus Frankreich und Spanien zu importieren und in Polnettown abzusetzen.

00:23:49: Salz ist ein Konsumgut, das man täglich benötigt.

00:23:53: Man konnte relativ auf dem Papier zuverlässig kalkulieren und dieses Salz sollte unter anderem aus Spanien kommen.

00:24:01: Aber auch in Spanian gilt das was für Preußen gilt dass die heimischen Salz vorkommen zum Beispiel aus den Salinen von Cadiz erstmal zur Versorgung des heimischem Marktes herangezogen worden sind.

00:24:12: Und dann muss man gucken wo kommt dieses Salz eigentlich tatsächlich her?

00:24:15: also es ist schon selten Salz aus dem Spanischen Königreich und das ist Salz, das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stand.

00:24:23: Aber im Kaddis gehandelt wird und dann den Weg auf die Nord-Osteuropäischen Märkte gefunden

00:24:28: hat.

00:24:28: Auch wieder mithilfe der Seehandlung?

00:24:30: Dann hier mit Hilfe der Seehandlung.

00:24:32: aber vorher waren es eben die Königsberger Kaufleute, die diesen Salzhandel bestritten haben.

00:24:37: Es waren die Danziger Kaufleuten, die den Handel bestreiten haben.

00:24:40: Jahrzehnte zuvor waren es die Stettinakaufleute, die in solchen Handel bestritten haben.

00:24:44: Aber auch durch diese staatlichen Eingriffe haben diese Kaufleute ihre Handelsgrundlagen verloren.

00:24:50: Das sind also auch unglaubliche Transitionen, die damit eingeleitet worden sind.

00:24:55: Es ist nicht nur der Fall dass Polnittauen massgeblich davon betroffen war sondern auch die heimische Kaufmannschaft hat diesen Rückschlag hinnehmen müssen.

00:25:06: Also eine sehr durchdachte Verknüpfung quasi von territorialer Expansionen und Wirtschaftsinteressen, die man da beobachten kann.

00:25:15: Dann möchte ich nochmal zu den Napoleonischen Kriegen kommen.

00:25:18: auch die hatten wir ja schon angesprochen.

00:25:21: Man sieht so ein bisschen das gleiche Muster vielleicht wie nach dem nach dem siebenjährigen Krieg.

00:25:25: also es gibt einen Krieg Es gibt eine wirtschaftliche Schieflage Oßen ist wirtschaftlich am Boden.

00:25:33: Und dann kommt sozusagen die Seehandlung ins Spiel.

00:25:36: Wie reagiert sie nach den napoleonischen Kriegen auf diese Krise?

00:25:41: Ja, also unmittelbar nach den Napoleonische Kriegen ist die Seehandlung ja noch dem Finanzministerium unterstellt.

00:25:47: Also es dann auch vor allem mit der Einziehung der Kriegskontribution beauftragt.

00:25:53: Die Stunde der Seehandlungen schlägt eigentlich erst im Jahr eighteenundhundertzwanzig als sie ein unabhängiges Finanz- und Handelsinstitut unter der Leitung Christian von Rotas wurde.

00:26:05: Das ist eigentlich, glaube ich schon eine der spannendsten Phasen in der Geschichte der sehr präustischen Seehandlung.

00:26:11: Weil hier diese Kommunation an Aufgaben die sie übernommen hat ja als Industrie- und Gewerbetreibende, als Handelsinstitut, als Bank, als Finanzier der Industrieförderung aber auch als Finanziert des Staates.

00:26:26: Und das hat zwar vielleicht jetzt nicht unmittelbar mit der Seehanke zu tun, hängt aber doch zusammen, was dann ab Achtzehnundzwanzig passiert und zwar achtzehntsteht der preußische Staat kurz vor dem Bankrott.

00:26:41: Und es gelingt nur mittels einer ausländischen Andaille auf dem Donnernden Kapitalmarkt diesen Staatsbankrott abzuwenden.

00:26:49: Der Chefverhandler für diese Andaill mit dem Bankhaus Rothschild in London war Christian Rota, der da eben zwei Jahre später die Leitung der Seehandlung übernahm.

00:27:00: Interessant wieder zu sehen, wie auch Bankgeschäfte mit Handeln und Industrieförderung verknüpft waren.

00:27:06: Roter oder die Seehandlung haben eine weitere Anleihe bei der Rothschild platziert.

00:27:12: Oder mithilfe von Rothschll platzierte.

00:27:14: es war dann die erste sogenannte Seehandlungsanleihe, die überhaupt erst den finanziellen Spielraum geschaffen hat damit diese Seehandlungen, diesen übersehlichen Projekte oder diese Projekten zur Förderung von Industrie und Handel angehen konnte.

00:27:29: Das ganze andere Geschäft liebt auch in der Folge weiterer Bestandteil des Aufgabenfelds der bräusischen Seehandlung.

00:27:36: Also, insofern es sind die unmittelbaren Auswirkungen dieser polionischen Kriege, die über diese Seehandlungen aufgefangen werden sollen.

00:27:46: Letztendlich muss man auch mal ein bisschen aufpassen dass man hier nicht diesen Narrativ anheimfällt das es hier diese Notwendigkeit gab, dass man sozusagen nur darüber einen Rückstand oder diesen wirtschaftlichen Zustand überwinden konnte.

00:27:58: Aber das ist letztendlich die Variante, für die man sich im Preußen entschieden hat.

00:28:02: Die präussische Seehandlung sollte diese Transformation der präußischen Wirtschaft übernehmen – das war ihre Aufgabe und dafür hat sie auch ihre Ruhenabhängigkeit vom Finanzministerium erlangt.

00:28:13: Was aber letztlich dazu auch führte, dass sie diese unglaubliche Macht auch erhielt an eines der größten Staatsunternehmen Präusnens zu werden mit einem unglaublichen jährlichen Gesamtumsatz.

00:28:25: was dann aber letztendlicherweise auch zu Last wurde Die fehlende Flexibilität, die Bremsung der privaten Kaufmannschaft oder auch der privamen Unternehmerschaft.

00:28:36: Und zugleich auch mit Christian Honrothaar hatte man dann auch einen Akteur, der ja nicht nur Leiter des Seehandlungen war sondern in den vierziger Jahren auch noch Leiter der die Königlichen Bank wurde auch noch diverse andere Posten, die damit mit dieser Emptakumulation wieder unglaublich viel Einfluss hatte und damit ganz wesentliche Liberalisierungsbestrebungen in Preußen ausgebremst hat.

00:28:58: Aber wie gesagt man muss auch mal ein bisschen vorsichtig sein in der Bewertung ob das jetzt alles nötig gewesen ist oder nicht oder ob es nicht auch noch andere Regeln gibt.

00:29:06: Ich will nur damit verdeutigen dass es jetzt hier keinen kein Sonderweg gegeben hat oder was jetzt hier irgendeinem teleologischen Narrativ entsprechend sollte.

00:29:16: Das hätte auch anders funktionieren

00:29:17: können.

00:29:21: Ja, werfen wir nochmal einen Blick sozusagen über Europa hinaus also auf den Atlantik.

00:29:26: die napoleonschen Kriege haben ja einerseits den gesamten Atlantikkandel oder Welthandel stark beeinflusst und sorgten dann ja für weitere Entwicklungen nämlich die Unabhängigkeit HITs, also vor Französische Kolonie.

00:29:41: Und dann eben folgt auch die UnAbhängigkeiten der spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika – ein neues Feld an Absatzmärkten und Playern im atlantischen Raum.

00:29:55: Wie hat denn das den transatlantischen Handel nachhaltig

00:29:59: beeinflusst?

00:30:01: Diese Entwicklungen haben den transatlantischen Handel natürlich maßgeblich beeinflußt.

00:30:07: angedeutet, also wir erleben hier das Ende dieser kolonialen Ordnung im atlantischen Raum.

00:30:13: Sei es jetzt im spanischen Atlantik oder französischem Atlantick, zuvor gab es auch die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika – Großbritannien verliert seine nordamerikanische Kolonien und plötzlich dritter ein neuer Akteur auch im transatlantischem Raum auf, der sich innerhalb weniger Juizete zu einem Big Player entwickelt.

00:30:34: Das darf man nicht unterschätzen!

00:30:36: um es vielleicht mal am Beispiel der spanischen Kolonien zu skizzieren.

00:30:40: Also bis in die siebzehnundsechziger Jahre, noch natürlich darüber hinaus war der Handel mit den kolonienspaniens sehr stark reglementiert.

00:30:48: ich habe jetzt die siebenundsechszehnteigere Jahre betont weil bis in diesen Zeitraum der spanische Hafen Cadiz und der Monopolhafen für den spanischen Kulonialhandel war.

00:31:00: das heißt man durfte nur über Cadiz nach dem spanischen kolonien handeltreiben Und aber auch nur, wenn man untertah an der spanischen Krone war.

00:31:11: Oder wenn man über besondere Lizenzen verfügte oder über Privilegien.

00:31:15: die flehmische Kaufleute ehemals untertahn der spanisch krone hatten solche besonderen Privilegen für den Kolonialhandel.

00:31:25: Und für Ausländer gab es nur sehr wenige Möglichkeiten an diesem Kolonialhandel zu partizipieren, also entweder über spanische Strohmänner oder wenn man eine spanische Familie eingereihratet hat.

00:31:35: Das ist schon auf dem Papier ein sehr streng reglementiertes System aber wie immer gilt auch was auf dem papier steht nicht unbedingt Teil der historischen Praxis.

00:31:46: Es gibt immer Schlupflöcher, es gibt den Schmuggelhandel, das muss man natürlich auch mit bedenken, wenn wir es nicht quantifizieren können.

00:31:53: aber es gibt diese Schlupflöcher.

00:31:54: Auch das ist Teil dieser Geschichte des Atlantischen Handels.

00:31:59: was dann passiert ist dass die Kolonien ihr Unabhängigkeit erlangt und damit dieses spanische Kolonialsystem seine Ordnung verliert.

00:32:10: Was bereits erwähnt?

00:32:12: Akteure, neue Märkte entstehen bzw.

00:32:15: alte Märkte werden plötzlich geöffnet und stehen für den Handel frei zur Verfügung.

00:32:21: man muss seine eigenen wirtschaftlichen Interessen seiner handelspolitischen Interessen nicht mehr an die spanische Krone adressieren sondern an diese jungen Republiken oder ist nun in der Lage dieser jungen republiken selbst zu adressiert was natürlich insofern auch spannend ist weil dann ganz neue Konflikte entstehen aber auch ganz neue Kooperation Die es vorher in der Form nicht gegeben hat.

00:32:43: Es gibt neue Beteiligungen von Kaufleuten, die vorher von diesem Handel ausgeschlossen waren oder nur mittelbar dorthin handeln konnten und aber auch der präussische Staat hat natürlich ein großes Interesse daran diese Kolonien oder diese ehemaligen Koloninen und diesen neuen Absatzmärkte für die eigene präußische Wirtschaft nutzbar zu machen.

00:33:04: Ein weiterer Bereich, den du dir noch angesehen hast in diesem Zusammenhang ist ja das preußische Konsularwesen.

00:33:10: Du hast gesagt, dass hatte ich letztendlich sogar zu diesem Thema mehr oder weniger hingeführt.

00:33:15: Kannst du dazu nochmal kurz sagen?

00:33:17: Wer waren denn diese Konsulen und wie passen sie in dieses Handelssystem rein und welche Rolle spielten Sie dann auch in der preußischen Handelspolitik?

00:33:28: Ja also man muss dazu sagen, dass die Entwicklung des preußischem Konsularwestens vergleichsweise spät eingesetzt hat.

00:33:34: Siebzehn-Helfe oder siebzehnteizehn wird erstmals überhaupt ein brössischer Konsul anhand in Lissabon.

00:33:41: Und das ist ein französisch demiker Kaufmann, der sich seiner Steuerpflichten in Lissa Bonn entziehen möchte und deswegen um das Konsulate in Lisserbonn bittet weil diese Konsolatsposten auch immer mit Privilegien und Steuerleichterung verbunden waren.

00:33:56: So dieser Frage wer sind diese Konsulen?

00:33:58: Diese frühen Konsulen sind allesamt Kaufleute die auf eigene Initiativen wie die Einrichtungen eines Konsolatzposten Erbeten, das ist tatsächlich auch nicht ungewöhnlich.

00:34:08: Das haben wir in anderen Fällen auch.

00:34:10: also zu dieser Zeit verfügt eigentlich nur Frankreich und Großbritannien über ein professionellisiertes Konsularbesen Und Häuschen ist typischer Beispiel dafür für eine nachziehende Entwicklung die aber wie so oft vor allem von den Kaufleuten imiziert wurde.

00:34:30: und auch hier muss ich wieder auf die auf die Kaufleute aus Neuschattel zu sprechen kommen, weil einige dieser Konsulen stammen eben aus Neuchattel.

00:34:40: Ich habe Kaddis erwähnt und der erste offiziell ernannte Konsul in Kaddits stammte aus Neuschattell auch wenn ja in der Literatur meistens als Genfer oder als Genuise bezeichnet wird, der das Silvestre de Duan ist eigentlich.

00:34:53: Kaufmann aus Neuchschattel gewesen, der diesen Konsulatspost dann auch als Generalkonsul begleitet hat und das auch über zehn Jahre lang.

00:35:00: Also wir haben im achtzehnten Jahrhundert ausschließlich Kaufleute auf diesen Posten.

00:35:04: Preußen selbst erlässt erst die Plastixundneunzig ein sogenanntes Konsularregel.

00:35:08: morgen, also überhaupt erstmals eine Sammlung an Vorschriften – eine Handreichung mit Pflicht und Rechten der Konsulen, die als Beginn der Professionalisierung des Konsularwissens verstanden werden können in preußischem Kontext.

00:35:25: Und man beginnt dann auch nach, also nach den Napoleonischen Kriegen stärker darauf zu achten dass diese Kaufleute die da berufen werden ist auf wirklich Preußen oder zumindest Deutsche sind.

00:35:38: In Ausnahmefällen konnten auch ausländer nicht deutsche Kaufleuten diese Posten besetzen.

00:35:44: aber man hat viel viel stärker als am achtzehnten Jahrhundert noch auf die Qualifikation der Bewerber geachtet.

00:35:49: wir haben das im achtzehn jahrhundert häufig gesehen Wenn man sich die Quellen anschaut, dass das dann einfach Kauflöte sind, die nur sagen ich möchte diesen Konsolatsposten bekleiden.

00:35:57: Vielleicht noch eine nette Begründung dazu liefern aber jetzt keine wirklichen Prüfung unterzogen werden.

00:36:05: es wird höchstens geprüft ist der Kaufmann bekannt sein Handelshaus solide und mehr wurde darüber hinaus in der Regel nicht abgefragt.

00:36:15: tatsächlich sind auch an Orten Konsolatzposten entstanden.

00:36:21: Es hätte gar keinen Nutzen, außer für den Kaufmann selbst.

00:36:23: Das hat es auch durchaus gegeben.

00:36:26: aber es gibt auch einige Posten wie in Cadiz oder in Helsingöl wo der Staat durchaus ein Interesse an der Platzierung von Konsolen hat.

00:36:35: und im neunzehnten Jahrhundert erlebt dann das Konsularwesen eine Professionalisierung.

00:36:40: Es kommen immer mehr Vorschriften hinzu die Anforderungen an den Posten steigen und falls Mexikos wird dann Erstmals ein Beamter zum preisischen Generalkonsul anandt.

00:36:53: Kein Kaufmann mehr!

00:36:54: Aber diese Berufskonsulen sind im Preus, dem neunzehnten Jahrhundert eher die Ausnahme.

00:36:59: Es bleibt bei diesen sogenannten Wahlkonsulen Also beim Kaufleuten, die diese Posten ehrenamtlich oder nur gegen eine geringere Zahlung übernommen

00:37:07: haben.

00:37:08: Das ist auch erstmal so'n bisschen wieder Wildwuchs der dann nach und nach sich etwas professionalisiert.

00:37:14: Ja

00:37:15: Und dann zusammen sozusagen als Ja, ein wichtiger Teil der Wirtschaftspolitik sicher auch.

00:37:21: Vor allem dann im zehnten Jahrhundert.

00:37:22: also die Konsulen sind im neunzehnten Jahrhundert für die mehrkantil Politik Häusens oder die spätere Außenwirtschaftspolitiker Deutschlands und das Kaiserreichs nicht mehr wegzudenken.

00:37:34: Und zwar weil du auch das als answitziger Nektor vielleicht noch, weil du vom Wildwuchs gesprochen hast.

00:37:40: Im achtzehnjahrhundert hat die häusische Waltung mitunter keine Überblick mehr darüber eigentlich da ist Konsul im Ausland oder Preußischer Flagge, oder es offiziell im preußischen Dienst funktioniert.

00:37:52: Ja also das sieht man auch wenn man mal die Akten durchblättert dass teilweise Konsulen Vergessenheit geraten sind, die aber dort vor Ort dieser Tätigkeit offiziell noch nachgegangen sind.

00:38:03: Also das auch zum Thema Nildwuchs und Professionalisierung.

00:38:07: Es ist ja auch ganz einfach den Überblick zu behalten über so ein weltweites Netz.

00:38:12: Und eine Herausforderung, wenn man Globalgeschichte schreibt.

00:38:16: Damit musstest du dich ja sicherlich auseinandersetzen ist eben diese Vielzahl und Vielfalt auch viel Sprachigkeit der Quellen die teilweise dann wahrscheinlich auch ziemlich verstreut sind.

00:38:27: also welche Quellen hast Du denn so vor allem genutzt?

00:38:32: Mit welchem Wildwuchs musstest Du Dich da auseinander setzen?

00:38:35: Ich muss dazu sagen dass ich schon großes Glück habe mich mit der Geschichte des Seehandlungen befasst habe, weil der Bestand der Seehandlung größtenteils in Berlin liegt und ein Teil davon eben in Städtien.

00:38:49: Ich hab auch einen Frotzlaf noch Quellen gefunden die für mich relevant waren aber der Großteil der Quellen liegt in Berlin und in den Städten.

00:38:58: Das muss man dazu sagen.

00:38:59: ja das ist eine global geschichtliche Arbeit aber es ist letztendlich auch die Geschichte dieser Institutionen-Seehandlungen.

00:39:05: damit ist auch klar dass der Großteil meiner Quellen diese Geschichte der See Handlungen und auch der Konsul

00:39:11: betrifft.

00:39:12: Ich selbst habe dann aber natürlich trotzdem den Weg in weitere Archive gefunden, ich bin nach Wien gefahren, hab dort die Korrespondenz der stabilischen Diplomaten in Madrid mir angeschaut weil sie sehr ausführlich über die Geschehnisse in Madrid und in Cadiz darüber berichten und diese Quellen waren für mich sehr wertvoll um einige Lehrstellen zu rekonstruieren die die polsischen Quellen nicht hergeben weil man muss dazu sagen dass Die Quellendichte für das achtzehnte Jahrhundert natürlich noch deutlich geringer als fürs neunzehnten Jahrhunderte.

00:39:43: Das hat die Arbeit an den Themen auch deutlich erschwert.

00:39:46: Ich bin dann auf Einzelfunde gestoßen in Frankreich, in Madrid selbst.

00:39:52: Ja, das war auch sehr hilfreich und ansonsten habe ich das Rothschild Archiv in London konsultiert, hab dort auch einige Wochen die Bestände gesichtet, musste aber auch feststellen dass es viel zu viel Material ist, dass sich das für meine Arbeit gar nicht der Form verarbeiten oder berücksichtigen konnte, wie ich es ursprünglich geplant habe.

00:40:12: Ansonsten war die größere Herausforderung und die Vielesparigkeit der Fachliteratur.

00:40:17: in der preußischen Geschichte sind wir immer damit konfrontiert dass wir die Literatur auf Deutsch Englisch Französisch vielleicht auch auf Polnisch.

00:40:26: Aber gerade wenn man global historisch arbeitet und sich auch mit den Marktbedingungen außerhalb Europas auseinandersetzt, dann kommt natürlich die Spanischsprachige Literatur hinzu.

00:40:37: Wenn man sich mit den Konkurrenzsituationen in Cadiz oder der Verpflichtung mit dem nierländischen Raum anschaut, muss man sich auch die nier ländische Literatur anschauen.

00:40:44: Wenn man sich mit den Personalverflechtungen der privaten Handelskomponien anschaut, dann muss man plötzlich auch schwedische oder dänische Literatur heranziehen.

00:40:54: Und das war eigentlich die große Herausforderung, am Ende Literatur in neun verschiedene Sprachen herangezogen zu haben und da muss man sich dadurch arbeiten.

00:41:03: Wenn man die Sprache selbst nicht spricht, muss man mit jemandem zusammenarbeiten, der einem dabei behilflich sein kann.

00:41:07: Das ist glücklicherweise geschehen!

00:41:09: Da hatte ich auch Glück, dass ich einige Leute hatte, die mir weiterhelfen konnten... Aber zum... weil du mich im Vorfeld ja auch noch mal gefragt hast, was könnte da auch ein spannender oder überraschender Fund gewesen sein?

00:41:22: Also ich habe viele spannende Funde gehabt.

00:41:25: Wenig überraschinene Funde tatsächlich!

00:41:27: Aber man ist dann manchmal überrascht darüber, was es eigentlich einmal gegeben hat an Quellen und man isst dann überraszt und dann bisweilen schockiert wenn man erfährt dass diese Quelle nicht mehr existieren.

00:41:38: und da hatte ich einige Momente im Geheimstaatsarchiv Eine Archivarin, die mir mal eine Liste mit Quellen vorgelegt hat, die ausgesondert worden sind.

00:41:46: Und da ist aber das die wichtigsten und die spannenden Quellen gewesen, die für das Thema auch relevant gewesen werden.

00:41:52: So jetzt in dem Wissen okay diese Quellen hat es mal gegeben sie sind aber für die Forschung verloren.

00:41:58: Das ist überraschend, das ist auch frustrierend, aber ja mit einem Abstand auch hier ein bisschen witzig.

00:42:07: Ja, frustrierendsten Gefühle.

00:42:08: Also es war tatsächlich auch kein Kriegsverlust sondern wirklich bewusste Ausnotierung.

00:42:12: Bewusste Aussortierung?

00:42:13: Ich habe ja auch schon mal diese Nutzwaltskompagnie oder diese Nutzeradministration erwähnt.

00:42:18: in einer Monographie habe ich gelesen dass der gesamte Bestand als Alpapier verkauft worden ist.

00:42:25: Also die Geschichte dieser Gesellschaft oder dieser Kompagni ist damit verloren.

00:42:30: also wir können vielleicht noch ein paar einzelne Anekdoten dazu erzählen.

00:42:33: Dabei hinaus wird es nicht mehr so viel geben, was wirklich bedauerlich ist.

00:42:39: Und also eine Akte, die möchte ich gerne nochmal kurz zu sprechen kommen... Es gab in Cadiz eine deutsche Kaufmannsfamilie namens Möhl, die zu den größten deutschen Playern in Spanien.

00:42:52: in Cadis zählt.

00:42:54: da und es gibt ja mal eine ältere Literatur, aber ein bisschen diese Ansicht, die Seehandlung hätte nicht über ein gutes Geschäft oder korrespondenten Netzwerk im Ausland verfügt.

00:43:04: Das versuche ich mit meiner Arbeit ja auch zu überlegen.

00:43:07: Ich bin noch der Meinung, dass mir das eigentlich auch ganz gut gelungen ist und

00:43:10: Böhl

00:43:11: ist eines dieser deutschen Häuser, mit denen diese Handlungen in Spanien zusammenarbeitet.

00:43:16: Und es gab im Geheimstaatsarchiv wohl eine Akte die diese Geschäftsverbindungen der Seehandlung mit Böhl betraf und diese Akte ist ausgesondert worden.

00:43:26: Was wäre jetzt für mein Thema natürlich herausragend gewesen?

00:43:28: darauf zugreifen zu können.

00:43:30: Aber das ist diese Schwierigkeit, wenn man auch diese Frühgeschichte der Seehandlung aufarbeiten möchte, dass gerade solche Akten entweder ausgesundert sind oder man weiß es hätte hier eigentlich etwas dazu geben müssen aber es gibt dazu nichts mehr und man kann es nicht rekonstruieren.

00:43:45: Man muss also mit dem arbeiten was vorhanden.

00:43:46: Das kann frustrierend

00:43:48: sein!

00:43:49: Und dann ist es wieder die Kunst des Historikers das Beste irgendwie daraus zu machen.

00:43:54: Vielleicht hast du am Ende nochmal ein paar Tipps für Literatur, die noch nicht ausgesondert ist im Idealfall.

00:44:00: Vielleicht auch nicht ganz in neuen Sprachen aber einfach wenn man sich noch ein bisschen weiter mit der Seehandlung beschäftigen möchte oder mit der preußischen Wirtschaftspolitik?

00:44:10: Ja also wenn man es sich mit der Geschichte der Seehaltung befassen möchte kann ich – auch wenn sie schon forty-fünf Jahre alt ist – weiterhin die Monographie Wolfgang Radgis empfehlen Generell, die Arbeitenratgis zur Seehandlung werden auf eine gewisse Art und Weise immer zeitlos bleiben.

00:44:27: Weil da so viel Grundlagenarbeit und so viel Gründlichkeit drin steckt.

00:44:31: Wer soll das neu erzählen?

00:44:32: Also, da würden wir jetzt niemand dazu einfangen.

00:44:36: Ansonsten auch die arbeitend Rolf Straubels gerade die arbeiten zu Karl August Strunsee seiner Monographie zu Friedrich Christoph von Görne aber auch zu den Städten Königsberg weil er dort auch die Geschichte der Seehandlung immer wieder mit aufgearbeitet hat.

00:44:57: Und ich frage mich, ich weiß nicht ob das einfach übersehen wird manchmal, weil man das jetzt nicht immer sofort mit der Geschichte der Sehhandlung in Verbindung bringt.

00:45:05: aber ich würde sagen dass auch Ulf Straubel eigentlich alle der besten Kenner der Geschichte und dieser Arbeit noch stärker berücksichtigt werden müssten.

00:45:15: Zu preußischen Geschichten selbst oder auch zum russische Wirtschaftsgeschichte im globalen Kontext, die letzten Jahr erschien eine Monographie von Anker Steffen am Leidlenden Faden.

00:45:26: Eine Wirtschafts- geschichte Schlesiens im globalem Kontext wirklich eines der aus meiner Sicht eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre und Jahrzehnte.

00:45:34: also da unbedingt im Blick hineinwerfen.

00:45:36: Ansonsten kann ich die Arbeiten Jutta Wimlers zu Geschichte oder zu den globalen Verpflichtungen Berlins und Preußens in der frühen Neuzeit empfehlen.

00:45:45: Auch die Geschichte des Lagerhauses, die sie gerade bearbeitet.

00:45:48: und Jutta Wimler, wir sind auch Fellow der preußischen Seehandlung am Wissenschaftskollekt zur Berlin.

00:45:55: Und wenn man sich für die Geschichte dieser privaten Monopolkompagnen besonders interessiert dann kann ich hier die Arbeiten von Felicia Gottmann besonders

00:46:04: empfeheln.

00:46:05: Ja damit wären wir dann auch am Ende unserer heutigen Folge.

00:46:08: also vielen Dank für diesen Einblick für diesen globalen Überblick quasi über preußische Wirtschaftspolitik in Europa, im Atlantik.

00:46:17: Die Tätigkeit der Seehandlung und ja wirklich spannende Entwicklung die wie du schon sagst noch viel zu wenig beachtet wurden in einer sehr auf sich konzentrierten preußischen Nationalgeschichtsschreibung.

00:46:32: Ich glaube da ist noch sehr viel Potenzial Und ich hoffe Du hast hier so einen kleinen Einblick geben können.

00:46:38: Auch noch Anknüpfungspunkte, wo mehr geforscht werden kann und sollte.

00:46:42: Vielen Dank, Felix, dass du hier warst!

00:46:45: Vielen Dank für die Einladung!

00:46:47: Wenn Sie sonst mehr über die Arbeit der Historischen Kommission erfahren wollen schauen sie gerne auf unserer Website www.hico-berlin.de oder auf unserem YouTube Kanal vorbei.

00:46:56: Ansonsten bedanke ich mich für Ihr Interesse und sage tschüss und bis zur nächsten Ausgabe von

00:47:00: HIKOPOD.

00:47:01: Bleiben wir uns verbunden und hören Sie wieder rein.